Die US-Notenbank steht vor einer schwierigen Entscheidung, da geopolitische Spannungen die Wirtschaft belasten. Die Energiepreise steigen rapide, was Auswirkungen auf die Zinspolitik haben könnte. Dennoch ist unklar, ob die Federal Reserve (Fed) tatsächlich schneller eingreifen wird. Innerhalb der Notenbank gehen die Meinungen auseinander.

Fed-Mitglied Miran will mittelfristig Zinssenkungen

In einem Interview mit Bloomberg erklärt Fed-Mitglied Stephen Miran, dass es angesichts des Nahostkonflikts noch zu früh sei, die Zinspolitik anzupassen. Laut Miran müsse die Notenbank zunächst mehr Klarheit über die wirtschaftlichen Auswirkungen erhalten, bevor eine Kursänderung vorgenommen wird.

„Wir müssen abwarten, bis alle Informationen vorliegen, bevor wir unsere Prognosen tatsächlich ändern“, betont er. „Es ist noch zu früh, um ein klares Bild davon zu haben, wie die Lage in zwölf Monaten aussieht.“

Mit diesen Äußerungen stimmt Miran teilweise mit anderen Fed-Mitgliedern überein, die ebenfalls abwarten wollen. Gleichzeitig bleibt er überzeugt, dass mittelfristig Zinssenkungen notwendig sind, womit er eine andere Position als seine Kollegen einnimmt.

Ein Blick auf sein Abstimmungsverhalten in den vergangenen Monaten zeigt, dass Miran regelmäßig von der Linie der Fed abweicht. Bei jüngsten Sitzungen plädierte er für Zinssenkungen, als die Zinsen stabil blieben. Zudem unterstützte er größere Senkungen um 50 Basispunkte, während die Fed sich für 25 Basispunkte entschied.

Fed hält sich wegen Nahost-Spannungen zurück

Die Federal Reserve beschloss vergangene Woche erneut, die Zinsen unverändert zu lassen. Es ist die zweite Sitzung in Folge ohne Anpassung. Während zuvor vor allem der Arbeitsmarkt im Mittelpunkt stand, rückt nun die Inflation vermehrt in den Fokus.

Die Fed bezeichnet die Auswirkungen der Spannungen im Nahen Osten als „unsicher“ und entscheidet sich daher, vorerst keinen neuen Kurs festzulegen.

Für Anleger sind niedrigere Zinsen in der Regel positiv. Zinssenkungen machen Kredite günstiger und führen oft zu mehr Kapital im Markt. Das ist vorteilhaft für risikoreiche Anlagen wie Aktien und Krypto.

Ölpreise und Inflation erhöhen Druck auf die Politik

Die Situation in der Straße von Hormus sorgt für zusätzliche Unruhe. Durch diese schmale Passage verläuft etwa zwanzig Prozent des weltweiten Ölhandels. Seit dem Konflikt ist die Route gestört und Iran hält regelmäßig Schiffe auf, was die Energiepreise weiter in die Höhe treibt.

Iran lässt nur eine begrenzte Anzahl von Ländern passieren. So erhalten indische Tanker Erlaubnis, entlang der iranischen Küste zu verkehren, nachdem beide Länder sich abgestimmt haben.

Die steigenden Öl- und Gaspreise wirken sich direkt auf die Inflation aus. Unternehmen sehen sich mit höheren Transport- und Produktionskosten konfrontiert und geben diese an die Verbraucher weiter. Gleichzeitig könnte das Wirtschaftswachstum durch diese Kostensteigerungen gebremst werden. Das macht es der Fed schwieriger, eine klare Richtung zu bestimmen.

Auch auf geopolitischer Ebene herrscht viel Unklarheit. Berichte über mögliche Gespräche zwischen den USA und Iran haben sich gemäß Teheran als falsch erwiesen. Die iranische Regierung spricht von „psychologischer Kriegsführung“ nach Aussagen von Donald Trump.

Diese widersprüchlichen Signale sorgen für Unsicherheit an den Finanzmärkten. Anleger wissen nicht, welchem Szenario sie folgen sollen, während die Hoffnung auf Verhandlungen zuvor noch für Erleichterung und steigende Kurse gesorgt hatte.

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