Die amerikanische Zentralbank erwägt später diesen Monat erneut den Zinssatz zu senken. Fed-Gouverneur Christopher Waller äußert seine Bedenken über die schwächelnde Beschäftigung im privaten Sektor und möchte, dass die Zinsen schneller gesenkt werden. Sein Plädoyer setzt Druck auf das bevorstehende Zinstreffen der Federal Reserve am 29. und 30. Juli.
Waller: Öffentlicher Sektor zieht, privater Sektor schwächelt
In einem Interview mit Bloomberg Television behauptet Waller, dass die wirtschaftliche Erholung im privaten Sektor stark überschätzt wird. „Der größte Teil des Beschäftigungswachstums kam letzten Monat aus dem öffentlichen Sektor. Das bedeutet, dass es nicht besonders gut um den privaten Sektor steht,“ so Waller.
Die Bedenken folgen auf den Arbeitsmarktbericht von Juni. Daraus ging hervor, dass das Beschäftigungswachstum im privaten Sektor stark nachgelassen hat. Auch das Lohnwachstum verlangsamt sich, während die Arbeitslosigkeit leicht sank. Für Waller ist dies ein Grund zur Warnung vor zu viel Optimismus.
Märkte reagieren sofort auf Aussagen
Nach Wallers Bemerkungen fiel der US-Dollar um 0,3 Prozent auf den niedrigsten Stand seit langem. Auch die Zinsen für US-Staatsanleihen sanken leicht. Investoren rechnen zunehmend mit einer Zinssenkung der Fed in den kommenden Wochen.
Laut Waller wäre eine Zinssenkung vor einer weiteren Verschlechterung des Arbeitsmarktes entscheidend. In einer Rede in New York betonte er, dass die Inflation mittlerweile ausreichend unter Kontrolle ist, um Spielraum für eine Zinssenkung zu bieten. „Das Risiko eines schwachen Arbeitsmarktes wiegt jetzt schwerer als das einer steigenden Inflation,“ erklärte er.
Chance auf Nachfolge Powells bleibt Thema
Waller wird schon länger als möglicher Nachfolger von Jerome Powell genannt, dessen Amtszeit als Fed-Vorsitzender im Mai endet. Er selbst spielt die Gerüchte vorerst herunter. „Ich hatte keinen Kontakt mit Trump,“ sagte er. „Wenn er mich fragt, sage ich ‚ja‘. Aber für jetzt ist es nicht relevant.“
Dennoch warnt Waller vor politischen Ernennungen ohne marktfreies Vertrauen. „Wenn Märkte kein Vertrauen in den neuen Vorsitzenden haben, steigen die Inflationserwartungen und damit auch die Zinsen,“ so Waller. „Das haben wir weltweit gesehen. Glaubwürdigkeit ist alles.“
Sichern Sie sich jetzt Ihren 10 € Bonus – exklusiv mit Bitvavo powered by Hyphe
Profitieren Sie von der einzigartigen Partnerschaft zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe: Eröffnen Sie über den Button unten Ihr Konto, tätigen Sie eine Einzahlung von nur 10 € – und erhalten Sie sofort 10 € geschenkt.
Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang gebührenfrei bis zu einem Transaktionsvolumen von 10.000 €. Dieses Angebot gilt nur für kurze Zeit – also nicht zögern!
Jetzt Konto eröffnen und 10 € Startguthaben sichern.
Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, von der boomenden Welt der Kryptowährungen direkt zu profitieren!
Russland erlässt internationalen Haftbefehl gegen Telegram-Gründer Pavel Durov
Russland setzt Telegram-Gründer Pavel Durov international auf die Fahndungsliste, während die strafrechtlichen Ermittlungen in Frankreich weiterlaufen.
Fed lässt Zinsen unverändert – drei Mitglieder drängen auf Anhebung
Die Federal Reserve hält den Leitzins nach einer Abstimmung von 9 zu 3 bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Drei Mitglieder stimmten für eine sofortige Anhebung.
IWF warnt vor Risiken durch Kryptoboom in Brasilien
Der IWF warnt, dass der Kryptomarkt in Brasilien rasant wächst, während die Aufsicht hinterherhinkt und Stablecoins an Bedeutung gewinnen.
Meist gelesen
Kryptoexperte: In 24 Tagen gibt es neue XRP-Millionäre
XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
Krypto-Anleger prognostizieren XRP-Kurs zum 1. August 2026
Polymarket-Händler sehen für XRP Anfang August eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent für 1,20 Dollar und von 34 Prozent für einen Kurs unter 1 Dollar.
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs auf dieses Niveau bis Ende 2026
ChatGPT erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 1,40 US-Dollar steigen kann, warnt aber zugleich vor anhaltendem Verkaufsdruck.
