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Im April erreichte der Handelskrieg von Donald Trump einen Höhepunkt; seitdem haben sich die Gemüter jedoch beruhigt. Am 9. April wurde eine Handelspause eingerichtet, die später bis zum 1. August verlängert wurde. Jedoch bleibt ein Durchbruch im Konflikt aus. Aus diesem Grund scheint Brüssel nicht länger gewillt, sich zurückzuhalten.
Die Europäische Union erwägt nun, ihre schwerste Waffe einzusetzen, die sogenannte ‘Bazooka’. Das Anti-Zwang-Gesetz ermöglicht es der EU, wirtschaftliche Sanktionen gegen Länder zu verhängen, die Druck auf Mitgliedstaaten ausüben. Deutschland spielt eine Hauptrolle in dieser neuen Haltung der EU. Bundeskanzler Friedrich Merz und andere prominente Deutsche drängen zunehmend auf ein strenges Vorgehen.
Die EU hat mittlerweile drei Pakete mit Gegenmaßnahmen vorbereitet. Eines davon richtet sich auf Produkte wie Autos und landwirtschaftliche Erzeugnisse, aber auffälliger ist das dritte Paket, das sich vollständig auf Dienste konzentriert. Dies trifft die amerikanische Wirtschaft, da die USA deutlich mehr Dienstleistungen nach Europa liefern als umgekehrt. Insbesondere amerikanische Tech-Unternehmen wie Google, Microsoft und Amazon können erhebliche Einbußen erwarten, wenn die Europäische Kommission durchgreift. In Europa nutzen wir massenhaft ihre Software (wie Microsoft Office) und soziale Medien (wie Instagram und Facebook).
Die Spannung entstand durch eine kürzliche Erhöhung der Grundabgabe. Die USA wollen plötzlich die Grundabgabe auf 15 Prozent erhöhen. Zudem fordern sie zusätzliche Zugeständnisse, obwohl noch unklar ist, um welche es geht. Ursprünglich lagen Tarife von 0 bis 10 Prozent in Aussicht, aber die jüngsten amerikanischen Forderungen stören das Gleichgewicht laut der EU.
Diese Entwicklungen stehen im Widerspruch zu dem, was Finanzminister Scott Bessent zuvor veröffentlicht hatte. Ende Juni nannte er die Verhandlungen mit Brüssel noch einen ‘großen Fortschritt’. Jetzt ist die Situation alles andere als positiv.
Im April machten sich die Finanzmärkte noch ernsthafte Sorgen. Donald Trump kündigte heftige Importzölle auf Produkte aus nahezu allen Ländern an. Insbesondere China wurde schwer getroffen. Durch die Eskalation der Maßnahmen stiegen die Importzölle auf bis zu 145 Prozent. Der Kurs von Bitcoin (BTC) fiel aufgrund dieser Unsicherheit auf unter 75.000 Dollar.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation nun entwickeln wird. Eine vergleichbare Reihe von Tariferhöhungen könnte erneut Einfluss auf die Finanzmärkte haben, einschließlich Krypto.
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