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Das US-amerikanische Krypto-Treasury-Unternehmen ETHZilla hat einen Teil seiner Ethereum-Bestände verkauft, um offene Schulden zu begleichen. Dies geht aus einer aktuellen Meldung bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hervor. Der Verkauf erfolgt inmitten eines breiten Preisrückgangs auf dem Kryptomarkt.
ETHZilla verkaufte insgesamt 24.291 Ethereum für einen Betrag von 74,5 Millionen Dollar. Der Durchschnittspreis lag bei 3.068 Dollar pro Coin. Nach dieser Transaktion verfügt das Unternehmen noch über etwa 69.800 Ethereum in der Bilanz.
Laut der SEC-Meldung ist der Erlös aus dem Verkauf für die Tilgung sogenannter Senior Secured Convertible Bonds vorgesehen. Dabei handelt es sich um Darlehen, die unter bestimmten Bedingungen in Aktien umgewandelt werden können. Durch den Abbau dieser Schulden will ETHZilla seine finanzielle Position in einer Zeit wachsender Unsicherheit auf dem Markt stärken.
ETHZilla vollzog Ende Juli einen großen strategischen Wandel. Das Unternehmen änderte seinen Namen von 180 Life Sciences Corp und gab seinen Fokus auf Biotechnologie auf. Stattdessen entschied es sich für eine Investitionsstrategie, die sich vollständig auf Ethereum konzentriert.
Der Kurswechsel folgte auf Jahre enttäuschender Leistungen. Seit dem Börsengang im Jahr 2020 waren die Aktien des ehemaligen Biotech-Unternehmens um mehr als 99 Prozentan Wert verloren. Mit dem Schritt in Richtung Krypto versucht das Unternehmen, eine neue Richtung einzuschlagen.
Im Dezember kündigte ETHZilla zwei Übernahmen an. Das Unternehmen erwarb einen vollständig verwässerten Beteiligung von 20 Prozent an dem KI-Startup Karus, das Technologie für Autofinanzierungen entwickelt. Außerdem erwarb es einen Anteil von 15 Prozent am digitalen Hypothekenanbieter Zippy. Damit zeigt ETHZilla, dass es auch außerhalb des Kryptomarktes aktiv sein möchte.
Anleger reagieren vorerst vorsichtig auf die neue Strategie. Die ETHZilla-Aktie schloss am Montag 8,7 Prozent niedriger und verzeichnet in diesem Jahr einen Verlust von über 65 Prozent, wie aus Daten von Google Finance hervorgeht.
ETHZilla ist nicht das einzige börsennotierte Unternehmen, das digitale Währungen hält. Laut Daten von BitcoinTreasuries.NET besitzen mittlerweile mehr als 190 börsennotierte Unternehmen Bitcoin in ihrer Bilanz. Zusammen halten sie mehr als 5 Prozent aller im Umlauf befindlichen Bitcoin.
Auch Ethereum wird zunehmend von Unternehmen gehalten. Daten von CoinGecko zeigen, dass 27 börsennotierte Unternehmen zusammen etwa 6 Millionen Ethereum besitzen. Das entspricht etwa 5 Prozent des gesamten Angebots.
Da der Bitcoin von seinem Rekordpreis von 126.000 Dollar Anfang Oktober gefallen ist und auch andere Kryptowährungen an Wert verloren haben, entscheiden sich immer mehr Unternehmen, ihre Krypto-Assets teilweise zu verkaufen. Dies geschieht oft, um Schulden zu tilgen oder zusätzliche finanzielle Spielräume zu schaffen.
So verkaufte FG Nexus Ende Oktober über 10.900 Ethereum, um ein Aktienrückkaufprogramm zu finanzieren. Im November gab Sequans Communications bekannt, dass es 970 Bitcoin verkauft hatte, um die Hälfte seiner ausstehenden Wandelanleihen zu tilgen.
Auch Strategy, das erste börsennotierte Unternehmen, das Bitcoin als Kernbestandteil seiner Cash-Strategie einsetzte, hat kürzlich zusätzliches Kapital aufgenommen. Das Unternehmen verkaufte im Dezember Millionen von Aktien und fügte damit fast 750 Millionen Dollar zu seinen Cash-Reserven hinzu, um die Auswirkungen des Rückgangs im Kryptomarkt abzufedern.
Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass Unternehmen ihre Krypto-Strategie immer aktiver anpassen, da der Markt volatil bleibt und die Unsicherheit anhält.
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