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Ethereum (ETH) zeigt Stärke. Während Bitcoin (BTC) vergleichsweise deutlich zurückfiel, konnte ETH seine Hochs halten. Damit bleibt ein Ausbruch weiter möglich. Newsbit-Technikanalyst Erik Juffermans ordnet ein, welche Marken jetzt entscheidend sind.
Juffermans zeigt, dass ETH in einem klaren horizontalen Kanal handelt: oben bei 1.800 Dollar, unten bei 1.550 Dollar. Der Kurs notiert inzwischen seit zehn Tagen unter dem Widerstand am oberen Rand.

BTC zeigte ein ähnliches Muster. Der Bitcoin-Kurs wurde jedoch recht deutlich abgewiesen. Auch ETH gab gestern etwas nach, handelt inzwischen aber weiter knapp unter dem Widerstandsniveau. Damit zeigt ETH derzeit eine gewisse relative Stärke gegenüber BTC.
Gleichzeitig bleibt der ETH-Kurs davon abhängig, was BTC macht. Sollte BTC in Richtung 60.000 Dollar oder darunter zurückfallen, dürfte ein Ausbruch für ETH schwierig werden. Stabilisiert sich BTC in den kommenden Tagen, könnte das ETH dagegen Spielraum geben, den Widerstand zu durchbrechen.
Im Fall eines Ausbruchs richtet Juffermans den Blick auf den nächsten Widerstand im Bereich von 2.000 Dollar.
Zwischen der aktuellen Zone und 2.000 Dollar liegt nur wenig Liquidität. Zugleich handelt es sich um eine wichtige psychologische Marke und um den Bereich, in dem der ETH-Kurs zuletzt Unterstützung fand, bevor Anfang Juni die scharfe Korrektur auf 1.500 Dollar einsetzte.

Noch ist es aber nicht so weit. Solange der Kurs nicht ausbricht, bleibt er in der Spanne gefangen. Ein Rücksetzer unter 1.700 Dollar bleibt damit möglich, vor allem wenn BTC weiter nachgibt. Ein Tagesschluss unter 1.750 Dollar würde diesen Rückgang nach Einschätzung von Juffermans bestätigen.
Zum Schluss noch der Blick auf den ETH/BTC-Chart. Vor einigen Wochen brach ETH gegenüber BTC aus. Von einem neuen Aufwärtstrend lässt sich jedoch erst sprechen, wenn ein höheres Hoch ausgebildet wird. Der Kurs stößt derzeit im Bereich von 0,0285 auf Widerstand, weshalb nach Einschätzung des Analysten kurzfristig Vorsicht geboten ist.

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