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In den vergangenen Tagen zeigte Ethereum (ETH) eine deutliche Erholung. Der Altcoin stieg sogar über 2.400 Dollar, das höchste Niveau seit Anfang Februar. Diese Entwicklung könnte jedoch nicht das Ende sein, denn die digitale Währung zeigt Muster, die stark an frühere Phasen mit erheblichen Kursanstiegen erinnern.
Seit 2022 ist in der Ethereum-Grafik ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Diese aufsteigende Linie dient als starke Unterstützung. Kürzlich testete Ethereum diese Unterstützungslinie erneut und hielt stand. Bereits früher war zu beobachten, dass das Erreichen dieser Linie oft zu einer Erholung führte.

Die grüne Zone zeigt, was nach einer ähnlichen Situation im Jahr 2025 geschah. Ethereum fiel damals im April unter 1.600 Dollar. Anschließend folgte eine starke Rally von etwa 218 Prozent. Im Sommer erreichte Ethereum damals ein neues Allzeithoch von fast 4.950 Dollar.
Auch Analyst Max Crypto weist in einer Analyse auf X auf deutliche Parallelen zu 2025 hin. Seiner Meinung nach folgt der aktuelle Ethereum-Kurs nahezu dem gleichen Verlauf. Er schreibt: „Gleiche Struktur. Gleicher Rückgang. Gleiche Konsolidierung.“ Dann stellt er die Frage: „Was, wenn ETH die Rally von 2025 erneut wiederholt?“
Das Wachstum von Ethereum scheint von echter Nachfrage getragen zu werden. Analyst Julio Moreno von CryptoQuant betont, dass die jüngsten Käufe nicht durch einen Short Squeeze verursacht wurden, sondern durch Investoren, die bewusst einsteigen und Vertrauen in den Markt haben.
Ein Short Squeeze entsteht, wenn Hebeltrader auf einen Kursrückgang setzen, aber bei einem plötzlichen Anstieg gezwungen sind, ihre Positionen zu schließen. Sie müssen dann dennoch kaufen, was den Preis weiter nach oben treibt.
Laut Moreno ist dies derzeit nicht der Fall. Investoren steigen gezielt ein und eröffnen neue Positionen, auch aufgrund positiver geopolitischer Nachrichten. Im Nahen Osten herrscht momentan ein Waffenstillstand und Donald Trump äußerte heute sein Vertrauen in eine bevorstehende Einigung mit Iran.
Dies spiegelt sich auch im Ölpreis wider, der auf etwas über 90 Dollar gefallen ist. Vor einer Woche lag der Preis für ein Fass Öl noch bei rund 118 Dollar.
Auch bei den amerikanischen Exchange-Traded Funds (ETFs) ist der Optimismus spürbar. Die Ethereum-Fonds verzeichneten erneut Zuflüsse. Gestern flossen 53,1 Millionen Dollar ein, nach 9,5 Millionen Dollar am Vortag. Damit ist es der vierte Tag in Folge mit positiven Zuflüssen.
Bei den Bitcoin (BTC) ETFs waren die Zuflüsse gestern noch größer. Dort kamen am Dienstag satte 411,4 Millionen Dollar hinzu. Damit werden die Verluste vom Montag, als etwa 291 Millionen Dollar abflossen, weitgehend ausgeglichen.
Ethereum testet das Glamsterdam-Upgrade. Es soll die Kapazität deutlich erhöhen und deutlich mehr Transaktionen pro Block ermöglichen.
Ethereum legt heute kräftig zu. Der Kurs hat eine wichtige Hürde überwunden, damit werden die kommenden Tage entscheidend.
Bitcoin, Ethereum und XRP legen deutlich zu. Analysten sehen neue Chancen, doch wichtige Widerstandsmarken könnten die Erholung bremsen.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.