Die Entwickler und Node-Betreiber von Ethereum stehen noch nicht hinter dem jüngsten Vorschlag von Vitalik Buterin, das Gaslimit auf Ethereum von 30 auf 40 Millionen zu erhöhen. Am 11. Januar forderte Buterin eine „bescheidene“ Erhöhung um 33 Prozent, um den Durchsatz des Netzwerks zu erhöhen.
Das würde mehr Transaktionen pro Block ermöglichen, aber es gibt auch Argumente gegen die Änderung.
Was sind die Gegenargumente?
Das Hauptargument gegen die Erhöhung ist die Vergrößerung der Blockchain, die alle Kontostände und Daten von Smart Contracts enthält.
Der derzeit benötigte Gesamtspeicherplatz liegt bei 267 Gigabyte (GB) allein für den Zustand des Netzwerks. „Wenn wir das Gaslimit erhöhen, wird dies noch schneller wachsen“, sagt Marius van der Wijden, der kritische Entwickler.
Menschen, die die vollständige Geschichte der Blockchain herunterladen möchten, müssen etwa 900 GB Speicherplatz freimachen, wie aus den Daten von Blockchair hervorgeht.
Wijden stellt fest, dass Speicherplatz billig ist, das muss kein Problem sein, aber der Zugriff und die Anpassung davon werden immer langsamer.
Mehr Menschen sind kritisch gegenüber Vitalik Buterin
Marius van der Wijden ist nicht der Einzige, der kritisch gegenüber dem Vorschlag von Vitalik Buterin ist. Auch Gnosis-Mitbegründer Martin Köppelmann ist besorgt.
Ethereum-Teamleiter Péter Szilágyi ist eine weitere Person, die sich Sorgen über die Erhöhung macht: „Das Erhöhen hat sicherlich Nachteile. Der Zustand wird schneller wachsen, die Synchronisationszeit wird länger und das Potenzial für DoS-Angriffe nimmt zu.“
Das Gaslimit legt ein Maximum an der Menge von „Arbeit“ und „Gas“ fest, die Menschen für Transaktionen innerhalb von Ethereum oder Smart Contracts in jedem Block ausgeben können.
Das sorgt dafür, dass Blöcke nicht zu groß werden, denn das würde die Leistung des Netzwerks beeinträchtigen.
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