Der Vater von Elon Musk könnte nach Donald Trump der nächste große Name mit einer eigenen Memecoin werden. Gerüchten zufolge plant Errol Musk, seine eigene Kryptowährung mit dem Namen Musk It (MUSKIT) zu lancieren. Ob Elon selbst darüber erfreut sein wird, bleibt fraglich.
Vater will vom Ruf seines Sohnes profitieren
Sollte Errol Musk tatsächlich eine Memecoin herausbringen, ist klar, dass er vom Ruhm seines Sohnes profitieren möchte. Er selbst ist nämlich kaum bekannt – zumindest nicht genug, um allein dadurch eine erfolgreiche Memecoin zu starten.
Der Name Musk hingegen ist durch die Errungenschaften von Elon weltweit berühmt.
Errol Musk hofft, mit dem Projekt rund 200 Millionen Dollar einzunehmen. Das Geld möchte er nach eigenen Angaben für ein Denkfabrik-Projekt namens Musk Institute verwenden, wie er gegenüber Fortune erklärte.
MUSKIT wurde bereits am 12. Dezember von einem Krypto-Unternehmen aus dem Nahen Osten still und leise gestartet. Worum es bei dem Token genau geht, ist noch unklar – aber vermutlich wird es etwas mit seinem berühmten Sohn zu tun haben.
Ohne Elon Musk wenig Potenzial
Gefühlsmäßig hat diese Memecoin wenig Potenzial, wenn Elon Musk selbst sie nicht unterstützt.
Doch die Wahrscheinlichkeit, dass er sich dafür hergibt, ist eher gering. Warum sollte er sein Ansehen für so ein Projekt riskieren? Andererseits hätte man dasselbe über Donald Trump sagen können – und er hat mit seiner Memecoin innerhalb kürzester Zeit Milliarden verdient.
Für MUSKIT sieht es allerdings nicht nach demselben Erfolg aus. Damit das klappt, müsste Elon Musk selbst eine eigene Memecoin herausbringen.
Richtig spannend würde es dann, wenn er wilde Geschichten dazu erzählen würde – zum Beispiel, dass er die Blockchain persönlich entworfen hat oder dass der Token schneller und seltener als Bitcoin ist. Doch es ist unwahrscheinlich, dass er sich auf so einen Unsinn einlässt. Er hat schließlich wichtigere Dinge zu tun.
Krypto-Marktupdate: Bitcoin und Ethereum geben nach, Ondo steigt um 16 Prozent
Bitcoin und Ethereum verschnaufen nach einer kräftigen Rally, während Ondo steil nach oben zieht. So steht es aktuell um den Markt.
Aave rückt mit neuer DeFi-Version näher an die Wall Street
Aave führt V4 auf Avalanche ein und ebnet den Weg für Kredite auf Basis tokenisierter Vermögenswerte, Staatsanleihen und institutionelle Anwendungen.
Ondo steigt um 16 Prozent – was steckt dahinter?
Der Ondo-Coin legte im Mai bei ähnlichen Nachrichten bereits um fast 50 Prozent zu. Nun ging es innerhalb eines Tages um 16 Prozent nach oben. Was dahintersteckt.
Meist gelesen
Ripple erwog Auflösung und Ausschüttung von Milliarden XRP an Anteilseigner
Nach der SEC-Klage im Jahr 2020 prüfte Ripple nach Angaben von CEO Garlinghouse die Einstellung des Betriebs und eine Ausschüttung der eigenen XRP-Bestände an die Anteilseigner.
XRP: Analyst hält Anstieg auf 42 Dollar für möglich – doch eine Hürde bleibt
Ein Krypto-Analyst sieht bei XRP ein historisches Muster zurückkehren und nennt 42 Dollar als langfristiges Kursziel – vorausgesetzt, ein wichtiger Widerstand wird zuvor überwunden.
SWIFT drängt in Ripples Kernmarkt: Gerät XRP unter Druck?
Das Zahlungsnetzwerk SWIFT baut eine eigene Blockchain auf – ausgerechnet in dem Bereich, auf den Ripple mit XRP seit Jahren setzt. Was bedeutet das?
