Elon Musk ist mittlerweile in fast jedem Markt aktiv. Er baut Elektrofahrzeuge, lässt Raketen landen, besitzt ein großes soziales Netzwerk – und arbeitet außerdem an Gehirnchips. Die Rede ist natürlich von Neuralink. Für dieses Unternehmen sucht er nun weltweit Patientinnen und Patienten, um die Gehirnchips zu testen.
Neuralink sucht Menschen mit Tetraplegie
Mit Neuralink sucht Elon Musk gezielt nach Menschen, die weder Arme noch Beine bewegen können. Zunächst geht es darum, einen Computer allein mit den Gedanken zu steuern.
Im Januar liefen drei Personen mit einem Neuralink-Chip herum. Sie alle leiden an Tetraplegie und testen derzeit einen kleinen Gehirnchip, der es ermöglicht, einen Computer oder ein Smartphone zu bedienen.
Neuralink gehört zu einer kleinen Gruppe von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die an sogenannten Brain-Computer-Interfaces arbeiten – das reicht von kleinen Implantaten bis hin zu Geräten, die wie eine Mütze getragen werden.
Die neue Studie von Neuralink soll sechs Jahre dauern.
Keine Nebenwirkungen bei erstem Neuralink-Patienten
Noland Arbaugh, der erste Neuralink-Patient, berichtete am 28. März, dass er im Jahr nach der Implantation „weder körperliche noch psychologische Nebenwirkungen“ festgestellt habe.
Vor rund einem Jahr demonstrierte er seinen Chip, indem er Schach auf einem Computer spielte und im Internet surfte.
https://twitter.com/neuralink/status/1770563939413496146
Inzwischen nutzt er seinen Gehirnchip für alle möglichen Dinge im Alltag. Er schätzt, dass er ihn rund zehn Stunden am Tag verwendet. Außerdem gab er an, dass die Forschenden bei Neuralink derzeit daran arbeiten, wie man mit dem Chip auch einen Rollstuhl steuern könnte.
„Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel Hoffnung und Sinn diese Technologie in mein Leben gebracht hat. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Dutzende, Hunderte und später Tausende von Menschen mit diesen Chips herumlaufen“, sagte Arbaugh über Elon Musks Implantate.
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