Elon Musk bestätigt, dass er als spezieller Regierungsmitarbeiter an der Spitze des Department of Government Efficiency (DOGE), einer amerikanischen Regierungsbehörde, die sich mit der Reduzierung von Ausgaben beschäftigt, zurücktritt. In einer Nachricht auf X dankt Musk Präsident Donald Trump „für die Chance, Verschwendung zu bekämpfen.“
Bürokratie schwerer als erwartet
Musk gab früher diese Woche an, dass der Kampf gegen die Bürokratie schwerer war als erwartet. „Die Bundesbürokratie ist viel schlimmer als ich dachte,“ sagte er gegenüber The Washington Post. „Es war ein ungleicher Kampf, um überhaupt etwas in Washington zu verbessern.“
Gegenüber CBS äußerte er auch Kritik am Steuervorteilspaket von mehreren Billionen Dollar, das letzte Woche vom Repräsentantenhaus genehmigt wurde. Laut Musk untergräbt diese Entscheidung die Arbeit von DOGE und vergrößert das Haushaltsdefizit.
DOGE, benannt nach der gleichnamigen Kryptowährung Dogecoin, behauptet, seit der Amtseinführung von Trump am 20. Januar bereits 175 Milliarden Dollar eingespart zu haben. Mehrere Nachrichtenorganisationen bezweifeln jedoch diese Summe.
Laut ihnen sind die Zahlen stark übertrieben, enthalten Fehler und stimmen oft nicht.
Große Ambitionen von Musk nicht erfüllt
Kurz nach dem Wahlsieg von Donald Trump behauptete Musk noch, er würde mit DOGE 2 Billionen Dollar einsparen. Damals zweifelten Ökonomen dies bereits an, da er dafür in das soziale Netz und die Gesundheitsversorgung schneiden müsste, was praktisch unmöglich schien.
Nun scheinen diese Zweifel gerechtfertigt und bewiesen, denn auch Musk wirft das Handtuch. Letztendlich wurde weniger als 10% des ursprünglichen Ziels erreicht.
Dennoch scheint er positiv abschließen zu wollen. In seiner Nachricht von heute Nacht sagt Musk nämlich: „Die Mission von DOGE wird mit der Zeit nur stärker werden, indem sie Teil der Lebensweise innerhalb der Regierung wird.“
Er erwartet also, dass man innerhalb der Regierung kritischer über Ausgaben bleibt, dank des von ihm konzipierten DOGE.
Für jetzt ist Musk fertig mit der Politik, wo er nach eigenen Angaben auch zu viel Zeit verbracht hat. Ab jetzt wird er sich wieder voll auf seine Unternehmen konzentrieren.
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