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Elon Musk hat erneut die Aufmerksamkeit auf X gezogen. Mit seinem AI-Modell Grok möchte er nichts Geringeres als das gesamte menschliche Wissen neu schreiben. Laut Musk enthalten viele aktuelle AI-Modelle zu viele Fehler und Vorurteile. Seine Lösung: ein eigenes, weniger zensiertes Alternativmodell zu bauen. Und das sorgt für heftige Diskussionen online.
In einem kürzlichen Post auf X behauptet Musk, dass viele AI-Modelle auf “Müll” trainiert sind. Nach seiner Meinung sind diese voller unvollständiger oder voreingenommener Informationen. Sein Vorschlag: das bestehende Wissen mit Hilfe ihrer eigenen AI korrigieren und anschließend ein neues Modell auf diesem angepassten Datensatz trainieren. Das würde dann Grok 4 werden.
Musk kritisiert vor allem die politische Korrektheit existierender Modelle, wie ChatGPT von OpenAI. Diese würden seiner Meinung nach zu vorsichtig mit sensiblen Themen umgehen oder nur aus einer ideologischen Perspektive argumentieren. Grok wurde daher bewusst als “anti-woke” Alternative entwickelt – weniger Filter, mehr “echte” Antworten.
Die Philosophie spielte auch eine Rolle bei seiner Übernahme von Twitter, das er in X umbenannte. Auch dort fand Musk, dass die Meinungsfreiheit durch das, was er als übertriebene Zensur ansah, beeinträchtigt wurde.
Mit seinen Aussagen trifft Musk einen empfindlichen Nerv. AI-Modelle werden auf menschlicher Eingabe trainiert, und darin liegen immer bewusste oder unbewusste Vorurteile. Aber wer bestimmt dann, was ‘korrektes’ Wissen ist? Und wenn Grok bald Fehler korrigieren wird, wer kontrolliert dann, ob diese Korrekturen korrekt sind?
Die Diskussion dreht sich also nicht nur um Technologie, sondern auch um Macht und Einfluss. Denn wenn eine Partei bestimmt, was die Wahrheit ist, verschiebt sich das Problem nur – anstatt dass es verschwindet. Musk mag zwar ein Visionär sein, aber ob er auch der Schiedsrichter des Wissens werden sollte, darüber gehen die Meinungen stark auseinander.
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