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Die Behörden in Dubai haben der Krypto-Börse KuCoin untersagt, Dienstleistungen für Einwohner des Emirats anzubieten. Die Aufsichtsbehörde VARA hat der Plattform eine sogenannte „Cease and Desist“-Anordnung erteilt. KuCoin verfügt nicht über die erforderliche Lizenz und muss alle Aktivitäten umgehend einstellen.
Laut VARA, der Aufsichtsbehörde für digitale Vermögenswerte in Dubai, ist KuCoin nicht lizenziert, um Kryptodienstleistungen innerhalb oder außerhalb des Emirats anzubieten. In einer offiziellen Erklärung schreibt die Aufsichtsbehörde: „KuCoin hat keine Lizenz, um Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte in oder von Dubai aus anzubieten. Die von diesem Unternehmen angebotenen oder beworbenen Aktivitäten verstoßen daher gegen die VARA-Regelungen.“
Die Plattform darf keine Produkte an Einwohner von Dubai anbieten, bewerben oder vermarkten. Jeder Anbieter von Kryptodienstleistungen benötigt eine offizielle Lizenz, um in Dubai tätig sein zu dürfen, festgelegt im Dubai-Gesetz Nr. 4 aus dem Jahr 2022.
Neben der Anordnung warnt VARA auch Investoren. „Die Nutzung von nicht lizenzierten Unternehmen kann Benutzer erheblichen finanziellen Risiken und möglichen rechtlichen Folgen aussetzen,“ so die Aufsichtsbehörde.
VARA betont, dass auch jegliche Werbung rund um KuCoin nicht gestattet ist. Das Unternehmen darf keine Kryptoprodukte oder -dienstleistungen an Einwohner von Dubai anbieten, bewerben oder vermarkten.
KuCoin erklärt gegenüber Decrypt, dass es die Vorschriften respektiere und weltweit mit Aufsichtsbehörden zusammenarbeite. Das Unternehmen betont, dass seine europäische Niederlassung, KuCoin Exchange EU GmbH, ausschließlich für Kunden innerhalb der Europäischen Union bestimmt ist.
„Die Regulierung digitaler Vermögenswerte entwickelt sich in vielen Ländern schnell und die Erwartungen der Aufsichtsbehörden werden immer klarer,“ so ein Sprecher. KuCoin versucht, sich anzupassen und möchte zu einem „verantwortungsvollen Ökosystem für digitale Vermögenswerte“ beitragen.
Ob das Unternehmen eine offizielle Lizenz beantragen wird, um in Dubai weiterhin tätig zu sein, ist noch unklar.
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