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Der Bitcoin-Kurs (BTC) zeigt bemerkenswerte Ähnlichkeiten mit der historischen Rally von Nvidia. Gleichzeitig wächst unter Analysten die Überzeugung, dass diese Krypto-Bullrun grundlegend anders ist als frühere Zyklen. Aber ist das wirklich der Fall?
Die Frage, ob der aktuelle Zyklus anders ist, ist von großer Bedeutung. Denn sie entscheidet darüber, ob der Kryptomarkt erneut in einen tiefen Winter stürzt oder ob wir möglicherweise 2026 neue Höchststände erleben werden.
Die Einführung der Bitcoin-ETFs Anfang 2024 bedeutete, dass institutionelle Investoren erstmals eine zugängliche Möglichkeit hatten, in Bitcoin zu investieren. Zum ersten Mal in der Geschichte ist Bitcoin ein institutioneller Vermögenswert. Das Argument, dass Bitcoin deshalb möglicherweise den klassischen Vierjahreszyklus nicht mehr folgt, sollte daher ernsthaft in Betracht gezogen werden.
Der aktuelle Kursverlauf von Bitcoin zeigt auf dem Wochenchart starke Ähnlichkeiten mit dem vorherigen Verlauf der Nvidia-Aktie (NVDA). NVDA stieß Anfang des Jahres auf Widerstand, fiel dann unter den gleitenden 50-Tages-Durchschnitt (50-day MA), um sich dann vom 100-Tages-Durchschnitt ausgehend zu neuen Allzeithochs aufzuschwingen.
Der aktuelle Chart von Bitcoin weist große Ähnlichkeiten auf. Der Kurs fiel kürzlich unter die 50-day MA und findet nun Unterstützung bei der 100-day MA. Die Optimisten hoffen nun, dass Bitcoin, ähnlich der NVDA-Aktie, einen Anstieg in Richtung früherer Höchstwerte verzeichnen kann. Aber ein wichtiger Vorbehalt: Dies würde bedeuten, dass dieser Zyklus tatsächlich anders ist.
Ein weiterer Analyst auf X weist auf eine ähnliche Situation hin. Der sogenannte wöchentliche Supertrend von Bitcoin hat kürzlich ins Bärische gewechselt. Für viele ist dies ein Signal, dass der Bitcoin-Bärenmarkt begonnen hat. Bei anderen Vermögenswerten sehen wir jedoch oft, dass nach einem kurzen Rückgang die Kurse einfach weiter steigen. Warum sollte Bitcoin anders sein? Der Analyst sagt: „Viele vergessen, dass Bitcoin mittlerweile ein stark institutionalisiertes Asset ist.“
Alles in allem bleiben die Prognosen schwierig. Doch die Möglichkeit, dass sich der Bitcoin-Zyklus verändert, ist größer als je zuvor. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob diesmal tatsächlich alles anders ist.
Der Bitcoin-Kurs hält sich unter Bedingungen bemerkenswert stabil, unter denen er normalerweise einbrechen würde.
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