Bitcoin (BTC) scheint völlig den Schwung verloren zu haben. Den Bullen gelingt es nicht, den Kurs weiter nach oben zu treiben. Dennoch bleiben die Analysten von Real Vision ausgesprochen optimistisch – und das aus ganz konkreten Gründen.
Deshalb wird Bitcoin steigen
Bitcoin ist ein Asset, das von Liquidität getrieben wird – der Gesamtsumme an Kapital, die im Finanzsystem zirkuliert. Steigt die Geldmenge, führt das in der Regel zu einem höheren Bitcoin-Kurs.
In diesem Monat ist diese Liquidität leicht zurückgegangen. Das sei laut Julien Bittel von Real Vision der Grund für die zähe Kursentwicklung von Bitcoin.
Denselben Rückgang der Liquidität führt er auf zwei Faktoren zurück:
- Die US-Regierung war in den vergangenen Wochen damit beschäftigt, ihr Konto aufzufüllen. Dadurch gab sie kein eigenes Geld aus und musste Kapital am privaten Markt aufnehmen. Das entzieht dem Markt Liquidität und wirkt sich in der Regel negativ auf den Bitcoin-Kurs aus.
- Zugleich trug der Government Shutdown in den USA nicht zur Entspannung bei.
Nun treten wir Bittel zufolge jedoch in eine Phase ein, in der sich das umkehren könnte:
- Die US-Regierung beginnt wieder, Geld von ihrem Konto auszugeben.
- Die US-Notenbank dürfte wohl damit aufhören, ihre Bilanz weiter zu verkleinern (QT).
- Zinssenkungen stehen bevor.
Das führt Bittel zu dem Schluss, dass wahrscheinlich eine regelrechte Liquiditätswelle auf die Märkte zurollt. „Und das ist nur in den Vereinigten Staaten“, so der Analyst.
Schwierige Hürden für Bitcoin
Gleichzeitig hat Bitcoin noch einige schwierige Hürden zu nehmen. So verkaufen weiterhin viele langjährige Anleger ihre Bitcoin, und es läuft schlecht für börsennotierte Unternehmen, die direkt in die digitale Währung investieren.
Deshalb fällt diese letzte Gruppe derzeit als Käufer am Bitcoin-Markt weitgehend weg. Sobald der Verkaufsdruck der langjährigen Anleger nachlässt und die Marktumstände unverändert bleiben, kann Bitcoin theoretisch wieder nach oben drehen.
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