Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Treue XRP-Investoren – auch als „XRP Army“ bekannt – wurden jahrelang ausgelacht, weil sie an ihrer Münze festhielten, trotz all der Probleme, die Ripple hatte. Aber jetzt können sie endlich recht behalten, denn der XRP-Kurs hat nach sieben Jahren wieder ein neues Allzeithoch erreicht. Ein beeindruckendes Comeback für die Geschichtsbücher.
XRP hat jahrelange Unterdrückung in etwas mehr als zwei Monaten hinweggefegt. Der Kurs hat seit 2020 stark unter der anhängigen Klage der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) gegen Ripple gelitten, aber Donald Trump hat sich als großer Retter erwiesen.
Als Donald Trump Anfang November die US-Präsidentschaftswahlen für sich entscheiden konnte, lag der XRP-Kurs noch bei 0,51 $. Doch gestern hat der Altcoin ein neues Rekordhoch von 3,40 $ erreicht. Das bedeutet, dass der Kurs in etwa zehn Wochen eine wahnsinnige Steigerung von satten 566 % erzielt hat.
XRP gelang es in der letzten Bullenmarktphase nicht, ein neues Allzeithoch zu erreichen (dreimal raten, warum). Das alte Allzeithoch lag bei 3,35 $ und wurde im Januar 2018 erreicht. Nach sieben Jahren Warten hat die XRP Army also endlich wieder einen Grund zum Feiern.

Es gibt übrigens eine Diskussion darüber. Denn damals gab es ziemlich große Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Börsen. Auf manchen Plattformen erreichte XRP im Jahr 2018 nämlich einen höheren Preis.
In Euro gibt es jedenfalls keinen Zweifel. Vor sieben Jahren erreichte XRP seinen Höchststand bei 2,76 €, aber mittlerweile liegt der Kurs bei 3,18 €. Gestern wurde sogar die 3,30 € berührt.
Die Klage zwischen Ripple und der SEC läuft übrigens noch immer. Ripple hat teilweise gewonnen, aber die SEC will sich damit nicht zufrieden geben und ist in Berufung gegangen. Am Mittwoch wurde dieser Prozess eingeleitet, als die Aufsichtsbehörde ihre Eröffnungsbrief eingereicht hat.
Die Führungskräfte von Ripple sind jedoch optimistisch, dass die Berufung keine Auswirkungen haben wird. CEO Brad Garlinghouse bezeichnete den Brief als „Definition von Wahnsinn“ und Chief Legal Officer Stuart Alderoty sagte, dass es wahrscheinlich von der nächsten Regierung abgelehnt wird.
Mit Trump bricht auf jeden Fall eine neue Ära an, in der Krypto umarmt statt bekämpft wird. Und mit der großen Veränderung, die bei der SEC bevorsteht – Vorsitzender Gary Gensler wird das Amt an den Krypto-Unterstützer Paul Atkins übergeben – könnte durchaus eine Einigung erzielt werden.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.