Treue XRP-Investoren – auch als „XRP Army“ bekannt – wurden jahrelang ausgelacht, weil sie an ihrer Münze festhielten, trotz all der Probleme, die Ripple hatte. Aber jetzt können sie endlich recht behalten, denn der XRP-Kurs hat nach sieben Jahren wieder ein neues Allzeithoch erreicht. Ein beeindruckendes Comeback für die Geschichtsbücher.
XRP steigt um 566 % nach Trumps Sieg
XRP hat jahrelange Unterdrückung in etwas mehr als zwei Monaten hinweggefegt. Der Kurs hat seit 2020 stark unter der anhängigen Klage der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) gegen Ripple gelitten, aber Donald Trump hat sich als großer Retter erwiesen.
Als Donald Trump Anfang November die US-Präsidentschaftswahlen für sich entscheiden konnte, lag der XRP-Kurs noch bei 0,51 $. Doch gestern hat der Altcoin ein neues Rekordhoch von 3,40 $ erreicht. Das bedeutet, dass der Kurs in etwa zehn Wochen eine wahnsinnige Steigerung von satten 566 % erzielt hat.
XRP gelang es in der letzten Bullenmarktphase nicht, ein neues Allzeithoch zu erreichen (dreimal raten, warum). Das alte Allzeithoch lag bei 3,35 $ und wurde im Januar 2018 erreicht. Nach sieben Jahren Warten hat die XRP Army also endlich wieder einen Grund zum Feiern.

Es gibt übrigens eine Diskussion darüber. Denn damals gab es ziemlich große Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Börsen. Auf manchen Plattformen erreichte XRP im Jahr 2018 nämlich einen höheren Preis.
In Euro gibt es jedenfalls keinen Zweifel. Vor sieben Jahren erreichte XRP seinen Höchststand bei 2,76 €, aber mittlerweile liegt der Kurs bei 3,18 €. Gestern wurde sogar die 3,30 € berührt.
XRP-Klage möglicherweise vom Tisch?
Die Klage zwischen Ripple und der SEC läuft übrigens noch immer. Ripple hat teilweise gewonnen, aber die SEC will sich damit nicht zufrieden geben und ist in Berufung gegangen. Am Mittwoch wurde dieser Prozess eingeleitet, als die Aufsichtsbehörde ihre Eröffnungsbrief eingereicht hat.
Die Führungskräfte von Ripple sind jedoch optimistisch, dass die Berufung keine Auswirkungen haben wird. CEO Brad Garlinghouse bezeichnete den Brief als „Definition von Wahnsinn“ und Chief Legal Officer Stuart Alderoty sagte, dass es wahrscheinlich von der nächsten Regierung abgelehnt wird.
Mit Trump bricht auf jeden Fall eine neue Ära an, in der Krypto umarmt statt bekämpft wird. Und mit der großen Veränderung, die bei der SEC bevorsteht – Vorsitzender Gary Gensler wird das Amt an den Krypto-Unterstützer Paul Atkins übergeben – könnte durchaus eine Einigung erzielt werden.
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