Der Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) zieht sich bereits seit Jahren hin. Es schien, als würde der Fall zu einem Ende kommen, bis die SEC beschloss, Berufung einzulegen.
Mit dem bevorstehenden Wechsel des SEC-Vorsitzenden scheint die Zukunft für Ripple jedoch rosiger. Stuart Alderoty, General Counsel von Ripple, schätzt die Chancen der SEC als gering ein und betont, dass die Berufung keine neuen Argumente enthält.
„Die SEC wiederholt weiterhin dieselben Argumente, die bereits zuvor abgelehnt wurden. Wir bleiben standhaft und freuen uns auf eine neue Führung bei der SEC“, sagte Alderoty.
Auch der Ripple-CEO Brad Garlinghouse bezeichnet den anhaltenden Rechtsstreit als „Verschwendung von Ressourcen“. Er hält die Wahrscheinlichkeit gering, dass die Berufung der SEC neue Erkenntnisse bringen wird.
Gary Gensler unter Beschuss
Gary Gensler, dessen Amtszeit als SEC-Vorsitzender am 20. Januar endet, steht seit langem in der Kritik der Krypto-Branche. Seine Politik wird von einer aggressiven Vorgehensweise und einem Mangel an klarer Regulierung geprägt, was zu wachsender Frustration in der Branche geführt hat.
„Gensler hält an einer gescheiterten Strategie fest, ohne die Wahlergebnisse und die Wünsche der Öffentlichkeit zu berücksichtigen“, so Garlinghouse.
Politische Veränderung steht bevor
Das Ende von Gensler, zusammen mit der Amtseinführung von Donald Trump als Präsident, könnte eine große Wendung in der US-Krypto-Politik bedeuten. Trump hat kürzlich positive Aussagen über digitale Währungen gemacht und Berater mit einer pro-Krypto-Haltung ernannt.
Für Ripple erhöhen diese politischen Entwicklungen die Wahrscheinlichkeit, dass die Berufung vorzeitig beendet wird, möglicherweise durch eine Einigung. Dies könnte zu spektakulären Bewegungen des XRP-Kurses führen. In der Vergangenheit stieg der Preis der digitalen Währung nach positiven Nachrichten zum Rechtsstreit sprunghaft an.
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