Ripple ist zuversichtlich in Bezug auf den Ausgang des Rechtsstreits mit der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission). Während SEC-Vorsitzender Gary Gensler für sein hartes Vorgehen gegen die Kryptobranche stark kritisiert wird, scheint ein neues Zeitalter pro-krypto-freundlicher Regulierung näher zu rücken.
Ripple’s Kritik an Gensler und der SEC
Die Führungskräfte von Ripple, darunter General Counsel Stuart Alderoty, haben scharfe Kritik an Gensler und der Beharrlichkeit der SEC in rechtlichen Auseinandersetzungen geübt. Zur Entwicklung des Berufungsverfahrens der SEC gegen Ripple’s vorherigen Sieg erklärte Alderoty:
„Am 20. Januar endet Gensler’s Krieg gegen Krypto bei der SEC. Wir haben die SEC gebeten, einer Verschiebung der Einreichung ihrer Eröffnungsakte in ihrem Berufungsverfahren gegen unseren Sieg zuzustimmen, aber sie haben abgelehnt. Was für eine Verschwendung von Zeit und Steuergeldern!“
Alderoty fügte hinzu, dass Ripple in seiner rechtlichen Position während des Berufungsverfahrens zuversichtlich sei und einer Zusammenarbeit mit einer neuen Führung bei der SEC entgegensehe, um die Angelegenheit zu einem Abschluss zu bringen.
Berufung der SEC stößt auf Skepsis
Am vergangenen Mittwoch reichte die SEC ihre Eröffnungsakte im Berufungsverfahren gegen Ripple Labs ein. Die darin enthaltenen Argumente, die zuvor bereits nicht vor Gericht überzeugen konnten, bezeichnet Alderoty als „eine Wiederholung gescheiterter Standpunkte“. Er betonte, dass „ein neues Zeitalter pro-innovationsfreundlicher Regulierung bevorsteht und Ripple floriert“.
Ripple-CEO Brad Garlinghouse schloss sich dieser Einschätzung an und kritisierte Gensler’s Fokus auf Durchsetzung anstelle klarer Regulierung. Er erklärte:
„Gensler, ganz in seinem typischen Stil, ignoriert die Wahlen 2024 und die amerikanische Öffentlichkeit vollständig und hält bis zum bitteren Ende an seiner gescheiterten Politik der ‚Regulierung durch Durchsetzung‘ fest. Traurig.“
Mögliche Änderung der Kryptopolitik
Die erwartete Abberufung von Gensler zusammen mit der Amtseinführung von Donald Trump als Präsident am 20. Januar schürt Spekulationen über eine politische Wende. Trump, der zunehmend pro-krypto-freundliche Positionen einnimmt und Bitcoin unterstützt, hat Personen mit krypto-freundlichen Ansichten für Schlüsselpositionen nominiert. Dies könnte zu einer günstigeren Haltung gegenüber der Kryptobranche führen.
Viele Krypto-Befürworter sehen diesen Übergang als Chance für klarere und konstruktivere Regelungen, im Gegensatz zur kontroversen Politik unter Gensler. Ripple bleibt optimistisch und betont seine Bereitschaft, sowohl den laufenden Rechtsstreit zu bewältigen als auch sich an ein innovationsfreundliches und positives regulatorisches Umfeld anzupassen.
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