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Ripple hat Ripple Mint gestartet, eine neue Plattform, über die institutionelle Akteure Ripple USD (RLUSD) ausgeben, einlösen und verwalten können. Mit der Einführung will das Unternehmen die Nutzung seines Stablecoins vereinfachen und Finanzinstituten helfen, diese Prozesse stärker zu automatisieren.

Ripple richtet sich an institutionelle Nutzer

Stablecoins gewinnen bei Zahlungen, im Handel und im Treasury-Management zunehmend an Bedeutung. Damit steigt auch der Bedarf an Software, die diese Abläufe effizient unterstützt. Genau hier setzt Ripple mit Ripple Mint an.

Die Plattform bietet sowohl eine Weboberfläche als auch programmierbare APIs. Nutzer können RLUSD damit manuell verwalten oder die Plattform direkt an ihre eigenen Systeme anbinden.

RLUSD wird von der Standard Custody & Trust Company, LLC ausgegeben, einer Treuhandgesellschaft mit Lizenz des New York Department of Financial Services (NYDFS). Nach Angaben von Ripple bietet diese Struktur die regulatorische Sicherheit und Transparenz, die institutionelle Kunden erwarten.

Über Ripple Mint können Nutzer RLUSD direkt ausgeben und gegen Fiatwährungen einlösen. Zudem lassen sich Token zwischen verschiedenen Blockchains übertragen, Transaktionen durchgängig nachverfolgen und RLUSD unkompliziert in bestehende Systeme und Arbeitsabläufe integrieren. Bestandskunden können den Stablecoin ohne Unterbrechung weiter nutzen.

Darüber hinaus führt Ripple neue APIs ein. Damit können Institute unter anderem Ausgabe- und Einlösungsanträge automatisieren, Kontostände abrufen und Echtzeitmeldungen zu wichtigen Ereignissen erhalten, etwa zum Eingang von Fiatgeld, zur Ausgabe neuer RLUSD und zu Onchain-Abwicklungen.

RLUSD kommt auf weitere Blockchains

Zugleich baut Ripple die Verfügbarkeit von RLUSD aus. Nach dem früheren Start auf dem XRP Ledger (XRPL) und Ethereum (ETH) ist der Stablecoin nun auch auf der XRPL EVM Sidechain, Base, Optimism, Ink und Unichain verfügbar.

Nach Einschätzung von Ripple ist vor allem die XRPL EVM Sidechain eine wichtige Erweiterung. Sie verbindet die Kompatibilität des Ethereum-Ökosystems mit den Vorteilen des XRP Ledger. Dadurch lässt sich RLUSD leichter in DeFi-Anwendungen und anderen Multichain-Netzwerken einsetzen.

Ripple geht zudem davon aus, dass sich XRP und RLUSD künftig immer häufiger ergänzen werden. Nach Angaben des Unternehmens kann XRP eine wichtige Rolle bei Liquidität, Abwicklung, Swaps und Zahlungen innerhalb der verschiedenen unterstützten Netzwerke spielen. Das ist bemerkenswert, weil immer wieder Diskussionen über die Rolle von XRP aufkommen, seit RLUSD zu einem immer wichtigeren Bestandteil des Ripple-Ökosystems wird.

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