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Der Bitcoin-Kurs (BTC) steckt seit Tagen in einer Spanne zwischen 60.000 und 62.000 US-Dollar fest und schafft es nicht, auszubrechen. Für Krypto-Investoren ist es derzeit eine spannende Zeit, insbesondere angesichts der zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten.
Im Hintergrund zeichnet sich jedoch ein positiver Trend ab: Große Bitcoin-Inhaber, die sogenannten „Wale“, akkumulieren weiterhin aggressiv Bitcoin. Dies zeigt, dass sie sich von der aktuellen Unruhe nicht beeinflussen lassen und Vertrauen in den langfristigen Wert haben.
Am Montag geriet der Bitcoin-Kurs nach dem iranischen Raketenangriff auf Israel in einen freien Fall. Bitcoin fiel an diesem Tag um satte 6 % auf ein Tief von etwa 60.000 US-Dollar. Seitdem liefern sich die Bullen und Bären einen hitzigen Kampf.
Einerseits haben die Bullen wiederholt versucht, den Widerstand bei 62.000 US-Dollar zu durchbrechen, aber jede Anstrengung wurde energisch zurückgewiesen. Andererseits gelingt es den Bären ebenfalls nicht, den Kurs unter die Marke von 60.000 US-Dollar zu drücken, sodass der Preis immer wieder auf diese Marke zurückspringt.
Gestern wurden beide Niveaus erneut getestet, jedoch ohne Erfolg. Der Kurs hält sich seitdem weitgehend um die 61.000 US-Dollar, und es bleibt abzuwarten, in welche Richtung er sich weiter bewegt.
Die Volatilität ist auf jeden Fall hoch, was sich auch bei den Altcoins zeigt. Viele von ihnen verzeichnen große Verluste. XRP, die Kryptowährung von Ripple, ist davon stark betroffen und liegt fast 12 % im Minus, nachdem die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC Berufung in ihrem Rechtsstreit gegen das Krypto-Unternehmen eingelegt hat. Auch die Memecoins Dogwifhat (WIF) und Bonk (BONK) verzeichnen mit Verlusten von 12,83 % bzw. 12,37 % deutliche Rückgänge.
Trotz des Abschwungs auf dem Markt haben Bitcoin-Wale massiv zugekauft. Laut Ki Young Ju, Gründer und CEO von CryptoQuant, lassen sich diese großen Akteure nicht von den Eskalationen im Nahen Osten beeinflussen. „Schaut euch an, wie leidenschaftlich die neuen Wale Bitcoin anhäufen; dieser Markt hat noch nie eine solche Akkumulation erlebt“, so Ju.
„Einige behaupten, dass neue Wale hauptsächlich durch ETF-Zuflüsse entstanden sind, aber die jüngste Akkumulation zeigt wenig Korrelation mit ETFs“, fügte er hinzu.
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