Es ist Hackern gelungen, die Krypto-Börse aus Indien, CoindCX, zu hacken. Sie konnten eines der internen Konten von CoindCX, die für „Liquiditätsbestimmungen“ verwendet werden, kompromittieren.
Benutzerfonds nicht beeinflusst
Der CEO von CoindCX, Sumit Gupta, hat sofort bekannt gegeben, dass durch den Hack keine Benutzerfonds beeinflusst wurden. Alle Kundenfonds sind sicher geblieben. Der CEO sagte folgendes:
„Der Vorfall wurde schnell eingedämmt, indem das betroffene operative Konto isoliert wurde. Da unsere operativen Konten von den Kundenportfolios getrennt sind, ist die Exposition nur auf dieses spezifische Konto beschränkt und wird vollständig von uns absorbiert, aus unseren eigenen Schatzreserven.“
Anhaltende Cybersecurity-Bedrohungen
Einigermaßen auffällig ist, dass die beliebte indische Börse Wazirx am genau diesem Datum vor einem Jahr für $235 Millionen gehackt wurde. Dies ist somit eine Erinnerung an die anhaltenden Cybersecurity-Bedrohungen, mit denen die Krypto-Industrie und Investoren konfrontiert sind.
So wurde letzten Monat noch die iranische Börse Nobitex gehackt, wobei $100 Millionen in einem politisch motivierten Angriff von einer pro-israelischen Hackergruppe, die sich selbst ‚Gonjeshke Darandee‘ nennt, erbeutet werden konnten.
Nach dem Stehlen dieser $100 Millionen im ersten Hack hat die Gruppe den Quellcode für die Exchange Online geleakt, wodurch Nutzer der Krypto-Plattform weiterhin exponiert wurden.
Daneben gibt es noch zahlreiche andere Beispiele für Hacks, die im vergangenen Jahr stattgefunden haben. Es ist und bleibt ein großes Problem, das die Krypto-Industrie jetzt bedroht.
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