Die beliebte Krypto-Börse Coinbase hat ein paar gute Tage hinter sich. So wurde vor zwei Tagen bekanntgegeben, dass das Unternehmen offiziell in den prestigeträchtigen S&P 500-Index aufgenommen wird. Zudem hat das Unternehmen einen gewagten Schritt mit der Übernahme der Handelsplattform Deribit für sage und schreibe 2,9 Milliarden Dollar gemacht.
Der Deal umfasst 700 Millionen Dollar in bar und 11 Millionen Aktien von Coinbase, was ihn zur größten Übernahme in der Kryptobranche bisher macht. Und dabei scheint es nicht zu bleiben. CEO Brian Armstrong betonte, dass die Coinbase Deribit Übernahme nur ein erster Schritt in einer breiteren Strategie ist, um durch gezielte Akquisitionen weiter zu wachsen.
Coinbase hat genug Geld
„Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten für Fusionen und Übernahmen,“ erklärte der Coinbase CEO während eines Interviews mit Bloomberg. Laut Armstrong verfügt seine Börse über eine solide Bilanz von 9,9 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln. Dies bietet mehr als genug Spielraum für neue Akquisitionen und um seine dominante Position weiter zu stärken. Dennoch betonte er, dass nicht jeder Deal attraktiv genug ist, um einzusteigen. „Es muss die richtige Gelegenheit sein,“ fügte er hinzu.
Circle Übernahme?
Die Gerüchte über eine mögliche Übernahme von Circle, dem Herausgeber der USDC Stablecoin, halten sich hartnäckig. USDC ist derzeit eine der größten Stablecoins weltweit, direkt nach Tether (USDT). Wenn es Coinbase gelingt, Circle zu übernehmen, könnte das Unternehmen einen festen Griff auf den schnell wachsenden Stablecoin-Markt bekommen.
Laut Quellen hat Ripple bereits ein Angebot von 20 Milliarden Dollar gemacht, womit sie einen Schritt voraus zu sein scheinen. Dennoch bleibt es Spekulation über das Interesse von Coinbase. CEO Brian Armstrong wollte sich nicht zu einem möglichen Deal äußern, aber der Markt flüstert, dass er definitiv einen strategischen Zug in Richtung Circle Übernahme in Betracht zieht.
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