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Cardano-Gründer (ADA) Charles Hoskinson hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach er sich aus dem Kryptoprojekt zurückziehen werde. In einem neuen Video bezeichnete er die Berichte als „vollständig erfunden“. Nach Darstellung Hoskinsons seien Aussagen aus früheren Videos aus dem Zusammenhang gerissen worden. Dadurch sei fälschlicherweise der Eindruck entstanden, er wolle Cardano verlassen.
Nach Angaben von Hoskinson verbreiteten sich die Gerüchte auffallend schnell. Er berichtete etwa, selbst ein Taxifahrer in London habe Cardano-Anhänger gefragt, warum der Gründer in den Ruhestand gehe. Auch Geschäftspartner hätten die Darstellung an ihre Führungsebene weitergegeben.
Das ist absolut unwahr. Es ist eine komplette Lüge. Es ist vollständig erfunden.
Charles Hoskinson
Hoskinson rief die Cardano-Community dazu auf, das Video mit allen zu teilen, die dem Gerücht Glauben schenken. Damit will er klarstellen, dass er weiterhin aktiv an der weiteren Entwicklung des Netzwerks beteiligt ist.
Hoskinson bleibt damit eine prägende Figur des Projekts. Während sich Gründer anderer Kryptoprojekte häufig stärker im Hintergrund halten, ist er seit Jahren eng in Cardano eingebunden. Ob diese prominente Rolle dem Projekt langfristig geholfen hat, bleibt allerdings umstritten.
Hoskinsons Aussagen fallen in eine schwierige Phase für Cardano. Der ADA-Kurs bewegt sich seit Längerem nahe den tiefsten Ständen seit Jahren und liegt rund 94 Prozent unter dem Rekordhoch von 3,09 Dollar aus dem Jahr 2021.
Auch das Ökosystem musste in den vergangenen Monaten mehrere Rückschläge verkraften. So zog sich EMURGO nach einem Sicherheitsvorfall aus dem Führungsgremium Pentad zurück. Zudem forderte Investor Justin Bons öffentlich den Rücktritt Hoskinsons.
Gleichzeitig gibt es auch positive Entwicklungen. Die Zahl der Cardano-Wallets wächst weiter, und Hoskinson legte kürzlich einen Vorschlag zur Reform des Governance-Modells des Netzwerks vor.
Die schwache Entwicklung von Cardano ist zudem kein Einzelfall. Die meisten Altcoins bleiben hinter Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) zurück, während die Bitcoin-Dominanz hoch bleibt. Während ADA jahrelang zu den zehn größten Kryptowährungen zählte, liegt der Coin inzwischen auf Platz 17.
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