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Cardano (ADA) hat eine der wichtigsten Upgrades seiner Geschichte erfolgreich abgeschlossen. Am 18. Juli wurde die V11-Hard-Fork, auch bekannt als Van-Rossem-Upgrade, im Mainnet aktiviert. Damit macht das Netzwerk einen wichtigen Schritt hin zu einer deutlich höheren Verarbeitungsgeschwindigkeit.
Das Upgrade senkt unmittelbar die Kosten für Smart Contracts und schafft die technische Grundlage für Ouroboros Leios, die Skalierungslösung, die Cardano noch in diesem Jahr deutlich schneller machen soll.
Die erfolgreiche Aktualisierung wurde von Intersect bestätigt, der Organisation, die die Entwicklung und Governance von Cardano unterstützt. On-Chain-Daten von Cardanoscan zufolge wurde Protokollversion 11 beim Übergang von Epoche 643 zu Epoche 644 aktiviert.
Der Hard Fork gingen monatelange Vorbereitungen voraus. Stake-Pool-Betreiber (SPOs), Entwickler dezentraler Anwendungen (DApps), Börsen und mehrere technische Teams testeten die neue Software umfassend in Testnetzen und Produktionsumgebungen.
Dadurch verlief das Upgrade ohne Unterbrechung des Netzwerks. Intersect wertet dies als wichtigen technischen Meilenstein für das Ökosystem und als weiteren Schritt in der Entwicklung der dezentralen Governance von Cardano.
Eine der wichtigsten Verbesserungen in Protokollversion 11 ist die Senkung der Ausführungskosten von Smart Contracts. Entwickler können Anwendungen dadurch effizienter bauen und günstiger betreiben. Das senkt die Einstiegshürden für neue Projekte und könnte die Nutzererfahrung im Netzwerk weiter verbessern.
Die größte Bedeutung des Upgrades liegt jedoch in der nächsten Entwicklungsphase des Netzwerks. Protokollversion 11 bildet die technische Grundlage für Ouroboros Leios, die Skalierungslösung, an der Cardano seit Längerem arbeitet.
Leios soll es ermöglichen, deutlich mehr Transaktionen gleichzeitig zu verarbeiten, ohne Abstriche bei Sicherheit oder Dezentralisierung zu machen. Statt Transaktionen weitgehend nacheinander abzuwickeln, werden verschiedene Teile des Prozesses parallel ausgeführt. Dadurch kann die Kapazität des Netzwerks erheblich steigen.
Skalierbarkeit zählt zu den größten Herausforderungen für Blockchain-Netzwerke. Je mehr Nutzer und Anwendungen aktiv sind, desto stärker steigt die Belastung des Netzwerks. Mit Leios will Cardano dieses künftige Wachstum auffangen und mit schnelleren Blockchains konkurrieren.
Die Aktivierung von Protokollversion 11 folgt kurz auf den Start des Leios-Testnetzes, das Cardano im vergangenen Monat freigeschaltet hatte. Gründer Charles Hoskinson zufolge soll Ouroboros Leios noch vor Jahresende im Mainnet verfügbar sein.
Mit der V11-Hard-Fork verfügt Cardano (ADA) nun über die nötige Infrastruktur für diesen nächsten Schritt. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, könnte das Netzwerk noch in diesem Jahr deutlich mehr Transaktionen verarbeiten, während das bestehende Sicherheitsmodell und der dezentrale Konsensmechanismus erhalten bleiben.
Cardano überträgt die Kernentwicklung an externe Teams. Damit macht das Netzwerk einen wichtigen Schritt in Richtung vollständiger Dezentralisierung.
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