Newsbit
Im Store ansehen
Ansehen

Cardano-Gründer Charles Hoskinson erwartet, dass Krypto in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle in der künstlichen Intelligenz spielen wird. Aus seiner Sicht stößt die KI-Branche auf Probleme, die sich mit Blockchaintechnologie lösen lassen. Er geht deshalb davon aus, dass Krypto KI in fünf bis zehn Jahren gewissermaßen vereinnahmen wird.

Damit meint Hoskinson nicht, dass Krypto künstliche Intelligenz ersetzen werde. Vielmehr rechnet er damit, dass Blockchain zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Infrastruktur hinter KI wird. Dazu zählen Zahlungen, der Nachweis der Herkunft von Daten und gemeinsame Regeln für den Einsatz von KI-Systemen.

Zugleich warnt der Cardano-Gründer vor den enormen Kosten des aktuellen KI-Wettlaufs. Immer größere Rechenzentren verschlingen enorme Summen und benötigen riesige Mengen Strom. Genau dort könnte nach Hoskinsons Einschätzung Raum für einen anderen Ansatz entstehen.

„Krypto wird KI vereinnahmen“

Hoskinson äußerte sich in dieser Woche im Podcast Deeptech Insights. Die Branche habe bereits gezeigt, dass sie bestehende Technologien in ihr eigenes Ökosystem integrieren könne.

„Kryptowährungen werden KI vereinnahmen, weil wir die schwierigen Probleme lösen, die KI allein nicht lösen kann“, sagte Hoskinson.

Eines dieser Probleme ist aus seiner Sicht der enorme Bedarf an Rechenleistung. KI-Unternehmen investieren Milliarden in neue Rechenzentren und Chips, um immer leistungsfähigere Modelle trainieren zu können. Zugleich kann die verfügbare Strominfrastruktur laut Hoskinson nicht im gleichen Tempo mitwachsen.

Dadurch wird die Entwicklung neuer Modelle immer teurer. Unternehmen wie OpenAI und Anthropic müssen am Ende profitabel werden, während die Kosten für Training und Betrieb ihrer KI-Systeme weiter steigen.

Hoskinson geht deshalb davon aus, dass die Branche letztlich effizientere Wege finden muss, um Rechenleistung zu organisieren.

Blockchain könnte KI anders organisieren

Eine mögliche Lösung sieht Hoskinson darin, bereits vorhandene Geräte zusammenzuführen. Statt immer größere Rechenzentren zu bauen, könnten etwa Computer, Smartphones und Grafikprozessoren von Nutzern Teil eines großen dezentralen Netzwerks werden.

Blockchain könne dann regeln, wie all diese Geräte zusammenarbeiten und wie Nutzer dafür vergütet werden.

Auch in anderen Bereichen sieht er eine Rolle für Krypto. Blockchain kann zum Beispiel dokumentieren, woher Daten und digitale Inhalte stammen. Greift ein KI-Modell anschließend auf die Arbeit einer Person zurück, könnte automatisch eine Vergütung an den Urheber fließen.

Darüber hinaus verweist Hoskinson auf die Regeln, nach denen KI-Systeme funktionieren. Derzeit legen einzelne KI-Unternehmen weitgehend selbst fest, welche Grenzen ihre Modelle haben. Ein Blockchainnetzwerk könnte aus seiner Sicht gemeinsame Regeln ermöglichen, die nicht von einem einzelnen Unternehmen kontrolliert werden.

Seine Prognose lautet damit vor allem, dass KI und Krypto am Ende ineinander übergehen. KI liefert Intelligenz und Rechenleistung, während Blockchain nach Hoskinsons Einschätzung Zahlungen, Eigentumsrechte und Koordination absichern kann.

Partnerinhalt

Schon deine 15 XRP als Willkommensbonus beansprucht?

Bitvavo in Zusammenarbeit mit Newsbit bietet dir aktuell 15 XRP als Geschenk. Die Aktion ist nur für kurze Zeit gültig.

Eröffne ein Konto und zahle mindestens 30€ ein, um den Bonus zu erhalten.

👉 Konto eröffnen und 15 XRP gratis erhalten

Über 1,5 Millionen Nutzer vertrauen bereits auf Bitvavo.

Achtung: Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Du kannst deine Einlage ganz oder teilweise verlieren.

15 XRP sichern Sie werden weitergeleitet zu
bitvavo-mark-and-logo-grey

Avalanche

Avalanche-Kurs legt in vier Tagen fast 50 Prozent zu – das steckt dahinter

Avalanche
Bitcoin
Vancouver, KANADA – 30. Apr. 2024: Ripple- und XRP-Icons sind auf einem iPhone-Bildschirm zu sehen
Mehr Krypto news

Meist gelesen

Ripple, XRP
Kapitol, USA
XRP, Ripple