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Cardano (ADA) macht einen weiteren Schritt in Richtung Zahlungen durch KI-Agenten. Das Netzwerk wurde in das offizielle SDK von x402 aufgenommen. Entwickler können damit Anwendungen bauen, in denen KI-Agenten selbstständig mit ADA etwa für Daten oder Rechenleistung bezahlen.

Cardano reiht sich damit neben Solana (SOL) und dem XRP Ledger ein, die x402 bereits unterstützen. Die Netzwerke wollen sich so in einem neuen Markt positionieren, in dem KI-Agenten Dienste eigenständig abrechnen können, ohne dass Nutzer jede Zahlung manuell auslösen müssen.

Auf Cardano steht die Technologie allerdings noch am Anfang. Eine echte Transaktion wurde bereits im Testnetz ausgeführt, im Mainnet ist x402 aber noch nicht in größerem Umfang aktiv.

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So sollen KI-Agenten künftig selbst bezahlen können

Mit x402 können KI-Agenten eigenständig für Dienste bezahlen, die sie im Internet benötigen. Will ein Agent beispielsweise bestimmte Daten nutzen, sieht er automatisch, was diese Informationen kosten und wie die Zahlung abgewickelt werden kann.

Der KI-Agent kann die Zahlung anschließend selbst ausführen. Sobald die Transaktion geprüft wurde, erhält er unmittelbar Zugriff auf die angeforderten Daten oder die benötigte Rechenleistung.

Ein KI-Agent, der einen Bericht erstellt, könnte so etwa selbstständig einen bestimmten Datensatz kaufen. Der Nutzer muss dafür kein Konto anlegen, keine Zahlungsdaten eingeben und kein vollständiges Abonnement abschließen.

x402 wurde 2025 von Coinbase entwickelt und später in eine Organisation überführt, die von der Linux Foundation unterstützt wird. Große Namen wie Visa, Mastercard, Stripe, Google und Amazon Web Services sind daran beteiligt.

Cardano baut Infrastruktur für x402 auf

Entwickler der Cardano Foundation begannen mit einer technischen Spezifikation, die im Juni genehmigt wurde. Anschließend entwickelten sie die Software, mit der Zahlungen angefordert und verarbeitet werden können.

Außerdem wurde ein sogenannter Facilitator entwickelt. Er prüft die Zahlung und leitet die Transaktion anschließend an das Cardano-Netzwerk weiter.

Die erste Version unterstützt TypeScript. Die Unterstützung für Python ist als nächster Schritt geplant.

Eine erste echte Transaktion wurde inzwischen im Pre-Production-Netzwerk von Cardano ausgeführt. Damit können Entwickler mit der Technologie experimentieren. Es bedeutet aber noch nicht, dass KI-Agenten in großem Umfang kommerzielle Dienste mit ADA bezahlen.

Cardano konkurriert mit Solana und XRP Ledger

Cardano ist nicht das einzige Krypto-Netzwerk, das sich auf Zahlungen durch KI-Agenten vorbereitet. Solana und der XRP Ledger unterstützen x402 bereits, ebenso wie mehrere Netzwerke, die mit Ethereum kompatibel sind.

Damit zeichnet sich ein neuer Wettbewerb zwischen Blockchains ab. Wenn KI-Agenten künftig selbstständig Daten, Rechenleistung und andere digitale Dienste kaufen, könnten die Netzwerke, über die diese Zahlungen laufen, eine wichtige Rolle einnehmen.

Cardano versucht nun, sich früh in dieser Entwicklung zu positionieren. Die Technologie steht Entwicklern zur Verfügung, muss sich aber noch im Mainnet und im tatsächlichen kommerziellen Einsatz bewähren.

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