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Die Stimmung auf dem Kryptomarkt ist angespannt – und das ist auch Charles Hoskinson und Cathie Wood nicht entgangen. In aktuellen Interviews warnen beide prominenten Persönlichkeiten vor den Risiken von Memecoins, die ihrer Meinung nach kaum einen echten Wert haben.
Laut Cardano-Gründer Charles Hoskinson dienen Memecoins vor allem einer kleinen Gruppe von Insidern dazu, schnelle Gewinne zu erzielen. In einem Gespräch mit der YouTube-Show Wolf of All Streets fand er deutliche Worte:
„99 % der Memecoins sind chancenlos.“
Die meisten dieser Token hätten laut Hoskinson keine echte Community, keinen Mehrwert und keine praktische Anwendung. Investoren steigen auf Basis von Hype ein, doch ihr Geld lande oft direkt in den Taschen der Gründer – ohne dass ein nachhaltiges Projekt entstehe.
Auch Cathie Wood, CEO von ARK Invest, teilt diese Bedenken. In einem Interview mit Bloomberg bezeichnete sie den Großteil der Memecoins schlicht als „wertlos“. Sie verweist auf den Aufstieg von Künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologie, die es einfacher denn je machen, in kürzester Zeit neue Token zu erschaffen – häufig ohne jeglichen zugrunde liegenden Wert oder eine klare Vision.
Die Kursentwicklungen bekannter Memecoins bestätigen die Einschätzungen von Hoskinson und Wood. Seit dem LIBRA-Skandal hat sich der Memecoin-Sektor deutlich abgekühlt. Ein gutes Beispiel ist das offizielle Krypto-Projekt von Donald Trump: TRUMP. Im Januar erreichte die Coin noch ein Hoch von fast 74 US-Dollar – inzwischen ist davon kaum etwas übrig. In nur zwei Monaten verlor der Token ganze 87,5 % seines Werts.
Auch andere Token innerhalb des Solana-Ökosystems kämpfen mit starken Verlusten. Bonk (BONK) liegt mittlerweile rund 85 % im Minus. Selbst die „Klassiker“ im Memecoin-Bereich stehen unter Druck: Dogecoin (DOGE), einst der Liebling von Elon Musk, verzeichnet noch immer ein Minus von 77 % gegenüber seinem Allzeithoch.
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