Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Bybit stellt ab 2026 schrittweise seine Dienstleistungen für Einwohner Japans ein. Die Kryptobörse unternimmt diesen Schritt, um den strengen japanischen Vorschriften für Kryptowährungsanbieter zu entsprechen, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
Nutzer, die von Bybit als Einwohner Japans eingestuft wurden, werden ab 2026 schrittweise mit Kontoeinschränkungen konfrontiert. Welche Funktionen genau eingeschränkt werden, wird später bekanntgegeben. Nutzer, die fälschlicherweise als japanische Einwohner registriert sind, können dies durch zusätzliche Identitätsprüfungen korrigieren lassen.
Die Maßnahme hängt mit dem Fehlen einer offiziellen Lizenz der japanischen Finanzaufsichtsbehörde, der Financial Services Agency (FSA), zusammen. In Japan dürfen nur Kryptobörsen mit lokaler Registrierung ihre Dienste für Einwohner des Landes anbieten. Bybit verfügt derzeit nicht über eine solche Lizenz.
Laut Bybit werden japanische Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt mehr Informationen darüber erhalten, wie der Abbauprozess aussehen wird. Das Unternehmen betont, dass die Änderungen schrittweise umgesetzt werden, damit sich die Nutzer rechtzeitig vorbereiten können.
Bybit ist weltweit eine der größten Kryptobörsen und gehört oft zu den Top 2 in Bezug auf das tägliche Handelsvolumen. Basierend auf Daten von CoinGecko wurden kürzlich innerhalb von 24 Stunden etwa 4,3 Milliarden Dollar an Krypto-Transaktionen über die Plattform abgewickelt.
Die Ankündigung reiht sich in eine Serie früherer Maßnahmen ein, um die Präsenz auf dem japanischen Markt zu reduzieren. Im Oktober letzten Jahres stellte Bybit bereits die Registrierung neuer Nutzer aus Japan ein, während Gespräche mit der Aufsichtsbehörde liefen.
Im Februar bat die FSA zudem Apple und Google, mehrere nicht registrierte Kryptobörsen, darunter Bybit, aus den japanischen Appstores zu entfernen. Damit erhöhte die Aufsichtsbehörde den Druck auf ausländische Plattformen, die ohne Lizenz im Land tätig sind.
Japan ist bekannt für seine strengen Regelungen im Bereich der Kryptowährungen. Kritiker bemängeln, dass diese Regularien Innovationen bremsen. So äußerte Maksym Sakharov, Mitbegründer und CEO der On-Chain-Bank WeFi, zuvor, dass viele Kryptounternehmen Japan aufgrund der strengen Aufsicht verlassen.
Zugleich konzentriert sich Bybit auf Wachstum in anderen Regionen. Die Kryptobörse kehrt nach zwei Jahren auf den britischen Markt zurück und bietet dort ein neues Plattformangebot mit direktem Handel von Kryptowährungen und einem Peer-to-Peer-Dienst an. Dies erfolgt über eine genehmigte Werbevereinbarung mit dem britischen Unternehmen Archax.
Auch im Nahen Osten macht Bybit Fortschritte. Letzten Monat erhielt das Unternehmen eine offizielle Lizenz von der Aufsichtsbehörde in den Vereinigten Arabischen Emiraten, nachdem zuvor eine vorläufige Genehmigung erteilt worden war.
Mit der Entscheidung, seine Aktivitäten in Japan abzubauen, unterstreicht Bybit, wie groß der Einfluss nationaler Vorschriften auf internationale Kryptounternehmen ist. Gleichzeitig zeigt das Unternehmen, dass es sich auf Märkte konzentriert, in denen das regulatorische Umfeld klarer und günstiger für weiteres Wachstum ist.
Nasdaq investiert 100 Millionen Dollar in die Kraken-Mutter Payward, die nun mit 21 Milliarden Dollar bewertet wird, und treibt seine Blockchain-Pläne voran.
Robinhood Chain profitiert vom wachsenden Handel mit tokenisierten Aktien und könnte Bernstein zufolge jährlich Gebühren in Millionenhöhe erzielen.
Binance ist in Europa weiterhin ohne MiCA-Lizenz aktiv und beruft sich auf regulatorische Ausnahmen, um europäische Kunden weiter zu bedienen.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.