BRICS, das wirtschaftliche Bündnis aufstrebender Volkswirtschaften, hat Gerüchte über die Schaffung einer gemeinsamen Währung widerlegt. Stattdessen liegt der Fokus auf der Stärkung von Partnerschaften und Investitionsprojekten, so Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.
Keine gemeinsame BRICS-Währung
In einer Erklärung am 31. Januar machte Peskow deutlich, dass es keine Pläne für eine gemeinsame Währung gibt. „BRICS hat keine gemeinsame Währung und arbeitet nicht an deren Schaffung“, betonte er. Die Priorität liege seiner Meinung nach bei der Entwicklung von Investitionsplattformen, die die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten stärken.
Seine Aussagen kamen als Reaktion auf Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump. Trump hatte kürzlich gewarnt, dass er Zölle auf BRICS-Länder erheben würde, wenn sie sich weiter vom US-Dollar abwenden. Peskow antwortete darauf mit einer kritischen Bemerkung: „Offenbar müssen Experten die BRICS-Agenda Herrn Trump im Detail erklären.“
BRICS erweitert seinen Einfluss
BRICS wurde 2006 von Brasilien, Russland, Indien und China gegründet. Südafrika trat 2011 bei und seit Januar 2024 sind auch Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate offiziell Mitglieder. Indonesien folgte kurz darauf. Die Erweiterung von BRICS spiegelt das wachsende Interesse von aufstrebenden Volkswirtschaften wider, Teil des Bündnisses zu werden.
Trotz vieler Spekulationen über eine BRICS-Währung scheint dies vorerst nicht realisierbar. Verschiedene Mitgliedstaaten, darunter Indien, haben Zweifel an den praktischen und finanziellen Herausforderungen einer gemeinsamen Währung geäußert. Daher wird derzeit an Mechanismen gearbeitet, die den Handel in lokalen Währungen erleichtern.
Weniger abhängig vom Dollar, aber keine vollständige Abkehr
Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt erklärt, dass Russland nicht auf eine vollständige Abkehr vom US-Dollar abzielt. Er kritisiert jedoch die westlichen Sanktionen, die den Dollar seiner Meinung nach als politisches Instrument einsetzen. Diese Politik untergrabe laut Putin das weltweite Vertrauen in den Dollar und ermutige Länder, alternative Finanzsysteme zu entwickeln.
BRICS setzt sich weiterhin für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Entwicklung von Investitionspartnerschaften ein. Obwohl der US-Dollar vorerst dominierend bleibt im Welthandel, wächst innerhalb von BRICS der Ruf nach finanzieller Unabhängigkeit.
Kryptogesetz droht zu scheitern: Bitwise bleibt gelassen
Matt Hougan von Bitwise erklärt, warum ein Scheitern des CLARITY Act am Wachstum der Kryptobranche wenig ändern würde.
Bernstein warnt vor weiteren Krypto-Verlusten bei Scheitern des CLARITY Act
Bernstein warnt, dass der Kryptomarkt weiter unter Druck geraten könnte, sollte der CLARITY Act scheitern. Anschließend rechnet das Analysehaus jedoch mit schnellerer neuer Regulierung.
CLARITY Act nicht auf Senatsagenda: Fünf Tage bis zur Sommerpause
Der US-Senat verschiebt die Abstimmung über den CLARITY Act. Der Druck auf neue Kryptoregeln wächst, weil die Sommerpause näher rückt.
Meist gelesen
ChatGPT prognostiziert XRP-Kurs auf dieses Niveau bis Ende 2026
ChatGPT erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 1,40 US-Dollar steigen kann, warnt aber zugleich vor anhaltendem Verkaufsdruck.
Kryptomarkt prognostiziert XRP-Kurs für den 31. August
Polymarket-Händler rechnen damit, dass XRP den August unter 1,20 Dollar beendet – trotz positiver Entwicklungen rund um den XRP Ledger.
SWIFT greift Ripples Kernidee auf: Braucht es XRP noch?
SWIFT macht bei Blockchain-Zahlungen einen großen Schritt. Was bedeutet das für Ripple, und wird XRP für internationale Transaktionen noch gebraucht?
