Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Die Sicherheitsplattform Socket warnt vor einer neuen schädlichen Browser-Erweiterung im Google Chrome Web Store. Die Erweiterung, genannt Safery: Ethereum Wallet, gibt sich als sichere Möglichkeit aus, Ethereum-Vermögenswerte zu verwalten, ist aber darauf ausgelegt, geheime Wiederherstellungsphrasen, die sogenannten Seed-Phrasen, zu stehlen und Wallets leerzuräumen.
Laut einem Bericht von Socket verfügt die Erweiterung über eine versteckte Hintertür, die Seed-Phrasen an Cyberkriminelle übermittelt. Dies geschieht über sehr kleine Transaktionen im Sui-Netzwerk. In diesen Transaktionen werden die Wiederherstellungsphrasen verschlüsselt gesendet, sodass sie nicht sofort auffallen. Durch das Dekodieren dieser Daten können Angreifer die Seed-Phrase rekonstruieren und vollständigen Zugriff auf die Wallet erlangen.
Diese Methode ist laut Socket besonders raffiniert, weil der Diebstahl in der normalen Blockchain-Aktivität unsichtbar bleibt.
Die betrügerische Erweiterung erscheint derzeit als viertes Suchergebnis bei der Suche nach „Ethereum Wallet“ im Chrome Web Store. Damit liegt Safery nur wenige Plätze unter vertrauenswürdigen Wallets wie MetaMask, Wombat und Enkrypt, was das Risiko erhöht, dass Nutzer die falsche Erweiterung installieren.
Nutzer sind in zwei Szenarien gefährdet: Beim Erstellen einer neuen Wallet wird die Seed-Phrase direkt an die Angreifer gesendet, und beim Import einer bestehenden Wallet müssen Nutzer ihre Seed-Phrase eingeben, die ebenfalls weitergeleitet wird.
Obwohl die Erweiterung weit oben in den Suchergebnissen steht, gibt es mehrere Hinweise darauf, dass es sich um ein betrügerisches Tool handelt. Die Erweiterung hat keine Bewertungen, enthält grammatikalische Fehler, verfügt über keine offizielle Website und nennt einen Entwickler mit einer Gmail-Adresse statt einer Unternehmensdomain. Auch Branding und Gestaltung sind kaum ausgearbeitet.
Socket rät Nutzern, besonders vorsichtig zu sein, wenn sie Software installieren, die Zugriff auf Krypto-Wallets verlangt. Prüfen Sie stets die Herkunft von Erweiterungen und geben Sie eine Seed-Phrase niemals leichtfertig ein. Auch das Überwachen der Wallet-Transaktionen ist wichtig, denn selbst kleine Transaktionen können ein Zeichen für Missbrauch sein. Zudem ist es ratsam, auf bekannte, gut bewertete Wallet-Erweiterungen zu setzen.
Die Entdeckung der Erweiterung Safery: Ethereum Wallet zeigt, wie raffiniert Cyberkriminelle in der Kryptowelt vorgehen. Indem sie sich als vertrauenswürdige Wallet ausgibt und versteckte Techniken nutzt, stellt diese Erweiterung eine unmittelbare Gefahr für Nutzer dar. Zusätzliche Vorsicht bleibt unerlässlich, um zu verhindern, dass Wallets geleert werden.
4.000 Bitcoin sind durch einen Bug verschwunden, der gefälschte Coins entstehen ließ. Mehr als 80 Börsen und Unternehmen stehen nun ohne ihre Deckung da.
Eine gefälschte Claude-Version verbreitet Schadsoftware, die Passwörter und Daten von Nutzern aus mehr als 50 Krypto-Wallets abgreifen kann.
Internationale Ermittlungsbehörden haben Sality abgeschaltet, ein berüchtigtes Botnetz, das über Jahre Bitcoin und Ethereum stahl, indem es kopierte Wallet-Adressen unbemerkt austauschte.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.