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Gestern war ein blutiger Tag auf dem Kryptowährungsmarkt. Bitcoin (BTC) verlor in kurzer Zeit fast 5 %, und mehr als 200 Milliarden Dollar verschwanden aus dem Markt. Doch BlackRock gelang es mit seinem eigenen Bitcoin-Fonds, fast 600 Millionen Dollar an neuem Kapital zu gewinnen. Wie ist das möglich?
Der Kryptowährungsmarkt hat sich nach gestern noch nicht erholt. Um 16:00 Uhr stürzte Bitcoin ab, nachdem die makroökonomischen Daten aus den Vereinigten Staaten besser ausfielen als erwartet. Das klingt etwas widersprüchlich, aber es gibt der Zentralbank einen Grund, die Zinsen wahrscheinlich länger auf dem aktuellen Niveau zu halten. Innerhalb von 45 Minuten verlor der Kurs mehr als 3,5 %, und das fiel später auf über 6 %.
Um 16:00 Uhr öffneten auch die US-Aktienmärkte. Angesichts des großen Crashs auf dem Kryptowährungsmarkt hätte man erwarten können, dass auch die Bitcoin Spot Exchange-Traded Funds (ETFs) viel Kapital verlieren würden.
Das ist bei den meisten Fonds auch passiert, aber nicht bei dem von BlackRock. Daten von Farside Investors zeigen, dass das IBIT-Fonds gestern mit 596,1 Millionen Dollar zusätzlichem Kapital abschloss.
Aber das hat eine logische Erklärung. BlackRock berichtet seine Geldströme nämlich einen Tag später. Der große Zustrom stammt also eigentlich von Montag, als der Kryptowährungsmarkt noch ganz anders aussah.
Trotz des starken Zuflusses bei BlackRock wurde ein gemeinsamer Zufluss von nur 52,4 Millionen Dollar gemeldet. Der Rest hat also gestern dramatisch abgeschnitten. Das gemeinsame ARKB-Fonds von Ark Invest und 21Shares verzeichnete den größten Abfluss von 212,6 Millionen Dollar. Dies war übrigens ihr schlechtestes Ergebnis seit der Lancierung vor einem Jahr.
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