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Die Spannungen zwischen den USA und China nehmen weiter zu. Der Zollkrieg erreicht nun einen neuen Tiefpunkt, nachdem Gerüchte über eine US-Gegenreaktion Realität geworden sind: Es geht um eine Importabgabe von satten 104 % auf chinesische Produkte. Und das bleibt natürlich auch am Kryptomarkt nicht ohne Folgen.

In einem Beitrag auf X, geteilt vom Journalisten Walter Bloomberg, scheint sich zu bestätigen, dass diese extrem hohen Zölle tatsächlich umgesetzt werden. In der Folge sehen wir erneut fallende Kurse im Kryptobereich. Während Bitcoin (BTC) heute Morgen noch vorsichtig im Plus lag, hat sich die Stimmung inzwischen wieder gedreht. Zum Zeitpunkt des Schreibens verzeichnet die weltweit größte Kryptowährung ein Minus von 1,1 % innerhalb von 24 Stunden. Ethereum (ETH) steht noch stärker unter Druck und fällt um 2,3 %.
Trump erklärte am Dienstag auf Social Media, er warte noch auf einen Anruf aus China. Seinen Worten nach „will China unbedingt einen Deal, weiß aber nicht, wie es anfangen soll.“ Die Tür für Verhandlungen steht also noch einen Spalt offen, doch die Atmosphäre wirkt eher angespannt als hoffnungsvoll.

China zeigt sich unbeeindruckt von den Drohungen und bezeichnet die Erhöhung der Einfuhrzölle als „Erpressung“. Die Regierung in Peking kündigte an, „bis zum Ende zu kämpfen“. Inzwischen bereiten sich chinesische Unternehmen auf einen langen wirtschaftlichen Konflikt vor. Hersteller von Alltagsprodukten wie Geschirr oder Bodenbelägen warnen bereits vor erheblichen Gewinneinbußen.
Auch die Europäische Union hat bereits mit Gegenzöllen in Höhe von 25 % auf US-Produkte reagiert. Brüssel setzt dabei auf eine gestaffelte Vorgehensweise in drei Schritten, um Raum für diplomatische Lösungen zu lassen. Andere Länder gehen unterschiedlich mit der Situation um: Vietnam etwa bat um 45 Tage Aufschub, während Indonesien Steuervergünstigungen für US-Waren anbietet.
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