Der Bitcoin-Kurs beginnt langsam zu steigen. Nachdem der Konflikt zwischen Israel und Iran zunächst noch zu einem Kursrückgang unter 100.000 Dollar führte, ist Bitcoin jetzt wieder in der Nähe seines Allzeithochs. Damit folgt es der amerikanischen Börse, die am Freitag einen neuen Rekord erreichte.
Warum steigt der Bitcoin-Kurs?
Ein wichtiger Grund für den Anstieg des Bitcoin-Kurses ist, dass die finanziellen Bedingungen in den Vereinigten Staaten fast optimal für die digitale Währung sind. Dies ist das Paket von Bedingungen, das die Verfügbarkeit und die Kosten von Krediten bestimmt.
Trotz all der schlechten Nachrichten (Handelskrieg/geopolitische Spannungen) würde man erwarten, dass es schwierig ist für die Finanzmärkte, nach oben zu bewegen. Nichts könnte jedoch weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Je niedriger die finanziellen Bedingungen (blau und weiß), desto besser läuft es für die Wirtschaft. Obwohl wir im April also einen Angstgipfel sahen, bei dem die Kreditvergabe kurzzeitig gedrosselt wurde, hat sie sich jetzt bereits stark nach unten bewegt.
Und wenn man den Gipfel mit denen von 2008 (Finanzkrise) und 2020 (COVID-19) vergleicht, dann war es alles nicht so schlimm. Es wurde in den Medien groß gemacht, aber unter der Motorhaube blieb die Wirtschaft sehr stark.
Das Vertrauen ist riesig
Man könnte sagen, dass es der amerikanischen Wirtschaft gut geht und dass viel Vertrauen in die Zukunft besteht. Das ist der Grund, warum Kredite derzeit reichlich durch die Wirtschaft fließen.
Wenn selbst das Werfen amerikanischer Bomben auf iranische Nuklearanlagen die Kurse nicht fallen lässt, dann kann man davon ausgehen, dass es der Wirtschaft sehr gut geht.
Bitcoin scheint das nun auch zu realisieren und langsam weiter nach oben zu klettern. Könnte Bitcoin diese Woche sein Allzeithoch von 111.900 Dollar durchbrechen?
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