Der Bitcoin (BTC)-Kurs ist in den letzten zwei Wochen bereits um fast 40 % gestiegen, doch laut einer bekannten Metrik ist die Rallye noch lange nicht vorbei. Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte Bitcoin seinen Wert in naher Zukunft um weitere 90 % steigern. Dies würde die Kryptowährung auf einen beeindruckenden Kurs von 175.000 US-Dollar katapultieren.
Puell Multiple prognostiziert Bitcoin-Anstieg
Bitcoin könnte kurz vor einer „starken Bullenrallye“ stehen, wie der Analyst Burakkesmeci gestern auf der On-Chain-Analyseplattform CryptoQuant feststellte. Er bemerkte, dass der sogenannte Puell Multiple – ein entscheidender Indikator zur Bewertung der Rentabilität des Bitcoin-Minings – kurz vor einem Ausbruch steht. In der Vergangenheit führte dies stets zu enormen Kursanstiegen.
Der Puell Multiple wird berechnet als das Verhältnis des täglichen Werts aller neu geminten Bitcoins zum gleitenden 365-Tage-Durchschnitt. „Der Indikator wird häufig verwendet, um die Beziehung zwischen Mining-Einnahmen und Marktbewegungen zu analysieren,“ schreibt Burakkesmeci.
Der Wert aller täglich neu ausgegebenen Bitcoins befindet sich derzeit an einem Punkt, an dem er über seinen 365-Tage-Durchschnitt steigen könnte. In den letzten fünf Jahren führte dies bei Bitcoin stets zu deutlichen Kursanstiegen:
- 30. März 2019: +83 %
- 8. Januar 2020: +113 %
- 8. Januar 2024: +76 %
Im Durchschnitt steigt Bitcoin nach einem bullischen Ausbruch des Puell Multiple um etwa 90 %.
Weitere Gründe für einen bullischen Ausblick
Dies bietet natürlich keine Garantie, dass der Bitcoin-Kurs erneut ähnliche prozentuale Zuwächse verzeichnen wird. Wie der Analyst in seinem Blogbeitrag schreibt, ist „das Vertrauen auf einen einzigen Indikator nicht ideal für Investitionsentscheidungen“.
Dennoch gibt es weitere Gründe, warum er überzeugt ist, dass ein weiterer Bitcoin-Anstieg „unvermeidlich“ ist. Bitcoin folgt nämlich weiterhin seinen früheren Zyklen genau, was bedeutet, dass wir bis weit ins Jahr 2025 in einem Bullenmarkt bleiben könnten. Außerdem verweist er auf die Zinssenkungen der Zentralbanken und die zunehmende globale Liquidität als bullische Katalysatoren.
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