Am 28. März 2025 erlitt der Kryptomarkt einen schweren Rückschlag. Der Bitcoin-Kurs fiel unter die psychologisch wichtige Marke von 86.000 US-Dollar, und auch Ethereum (ETH) verzeichnete einen Rückgang von über 5 % auf einen Preis von 1.910 US-Dollar.
Die negative Stimmung traf auch andere bekannte Kryptowährungen. So liegt XRP heute mit 4,9 % im Minus, während der Kurs von Dogecoin im Vergleich zum Vortag sogar um über 7 % gefallen ist.
Weltweite Spannungen sorgen für Unsicherheit
Der deutliche Kursrückgang scheint vor allem durch zunehmende globale Handelskonflikte verursacht zu werden – insbesondere rund um die Vereinigten Staaten. Diese geopolitischen Spannungen verstärken die Unsicherheit an den Finanzmärkten, was zu mehr Volatilität und Zurückhaltung bei Investoren führt. Für risikoreiche Anlageklassen wie Kryptowährungen ist das meist ein schlechtes Zeichen. In unsicheren Zeiten bevorzugen Anleger sichere Häfen, wodurch der Verkaufsdruck auf digitale Vermögenswerte zunimmt.
Bitcoin hinkt hinterher, während Gold neue Rekorde erreicht
Der Kryptomarkt befindet sich schon seit einiger Zeit in schwierigem Fahrwasser. Während der Goldpreis im Jahr 2025 neue Rekordhöhen erreicht, bleibt Bitcoin zurück – ebenso wie die amerikanischen Aktienmärkte. Obwohl Bitcoin häufig als das „digitale Gold“ bezeichnet wird, scheint der Markt diese Rolle aktuell nicht zu bestätigen.
Gold gilt traditionell als sicherer Hafen in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Wenn geopolitische Spannungen zunehmen – wie derzeit –, flüchten Anleger typischerweise ins Edelmetall. Das zeigt sich auch in den steigenden Goldkursen in diesem Jahr.
Wenn Bitcoin wirklich dieselbe Rolle wie Gold einnehmen soll, müsste sich der Kursverlauf der digitalen Währung ähnlich entwickeln. In der Realität sehen wir jedoch das Gegenteil: Während Gold steigt, fällt Bitcoin. Das digitale Gold muss sich also vorerst noch beweisen.
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