Der Bitcoin-Kurs stürzte dieses Wochenende ab, nachdem die Vereinigten Staaten einen Angriff auf den Iran durchführten, auch weil anschließend die Gerüchte über das Schließen der Straße von Hormuz hartnäckiger wurden.
Nun sehen wir Bitcoin jedoch langsam erholen, dank Aussagen seitens der amerikanischen Zentralbank, die darauf hinweisen, dass wir möglicherweise im Juli eine Zinssenkung erwarten dürfen.
Bitcoin steigt trotz Inflationsgefahr
Es scheint, dass die Investoren davon ausgehen, dass die Situation im Iran beginnt sich abzukühlen. Sollte es komplett eskalieren und sie im Iran beschließen, die Straße von Hormuz zu schließen, könnte das theoretisch eine neue Inflationswelle auslösen.
Etwa 20% der weltweiten Ölproduktion passieren täglich diese Meerenge. Dennoch scheint eine Schließung unwahrscheinlich. Der Iran würde sich damit vor allem selbst ins Bein schießen, da er 80% seiner eigenen Ölproduktion durch die Straße von Hormuz transportiert.
Ebenso würde es China treffen, den wichtigsten Handelspartner des Iran im Bereich Öl. Angesichts der Aussagen seitens der amerikanischen Zentralbank scheinen sie sich dort auch wenig Sorgen über dieses Szenario zu machen.
Andernfalls hätten sie nicht offen über mögliche Zinssenkungen im Juli gesprochen.
Donald Trump mischt sich in die Diskussion ein
Donald Trump scheint sich etwas mehr Sorgen um die Ölpreise zu machen. Er fordert das amerikanische Energieministerium auf, intensiv nach Öl zu bohren. „Bohren Sie weiter. Und ich meine es ernst,“ sagte Trump.
Damit scheinen die Sorgen über die Inflation langsam in den Hintergrund zu rücken. Irgendwo ist das logisch, da der amerikanische Verbraucherpreisindex (CPI) vier Monate in Folge günstiger ausfiel als erwartet.
Wahrscheinlich ist das alles noch nicht genug, um Bitcoin zu neuen Allzeithochs zu bringen, aber der Verkaufsdruck wird durch diese positiven Nachrichten zweifellos wieder etwas nachlassen.
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