Es ist eine Woche, die man schnell vergessen möchte – sowohl für Bitcoin als auch für den gesamten Kryptomarkt. Am 25. Februar fiel Bitcoin zum ersten Mal seit November unter die 90.000-Dollar-Marke und wird nun bei 89.000 Dollar gehandelt. Die Angst sitzt tief. Während das auch für Altcoins gilt, scheint sich der XRP-Kurs bereits etwas zu erholen.
Kann sich der XRP-Kurs erholen?
XRP, die Kryptowährung des Unternehmens Ripple, bleibt ein Sonderfall. Man könnte sagen, dass das Projekt seit Januar 2018 in einem Bärenmarkt feststeckte, doch gegen Ende 2024 änderte sich das plötzlich, und XRP begann raketenartig zu steigen.
Diese Anstiege waren natürlich eine Folge des Wahlsiegs von Donald Trump, der sich als pro-Krypto-Präsident präsentierte. Das sorgte zunächst für eine Welle des Optimismus im Markt.
Trump würde für günstigere Gesetze und Vorschriften sorgen, und auch innerhalb der Securities and Exchange Commission (SEC) würde sich viel verändern. Das war besonders für XRP positiv, da das Unternehmen seit Dezember 2020 in einem Rechtsstreit mit der SEC steckt.
Dieser politische Wandel in den USA weckte große Hoffnungen bei XRP-Anhängern. Hoffnung auf ein Ende des langwierigen Gerichtsverfahrens, aber möglicherweise auch Hoffnung auf die Einführung eines ETFs, so wie es bereits für Bitcoin und Ethereum geschehen war. Infolgedessen schoss der Kurs in die Höhe.
Doch zuletzt geriet diese Rally ins Stocken, und auch diese Woche musste XRP deutliche Verluste hinnehmen. Jetzt scheint sich der Kurs jedoch ein wenig zu stabilisieren: In den vergangenen 24 Stunden legte XRP um 2,33 % zu und notiert nun bei 2,32 Dollar. Über die letzten sieben Tage betrachtet, steht jedoch immer noch ein Minus von 8,30 % für die Nummer vier des Marktes zu Buche.
Die Stimmung ist am Tiefpunkt
Es ist momentan schwierig, eine Prognose für die nahe Zukunft abzugeben. Die allgemeine Marktstimmung ist deutlich gedrückt, was letztlich auf die stark gesunkenen Kurse zurückzuführen ist.
Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens sorgt Donald Trump mit seiner Handelspolitik für große Unsicherheit an den Finanzmärkten. Das wurde auch diese Woche wieder deutlich, als er über neue Importzölle gegen Kanada und Mexiko sprach.
Mittlerweile ist klar, dass man Trump in dieser Hinsicht ernst nehmen muss. Zudem scheint er sich weniger auf den Erfolg des US-Aktienmarktes zu konzentrieren als in seiner ersten Amtszeit. Während er damals fast wöchentlich über die Börsenkurse sprach, liegt sein Fokus nun woanders.
Zweitens ist das makroökonomische Umfeld derzeit unsicher. Grundsätzlich ist die US-Wirtschaft weiterhin robust, doch die jüngsten Daten haben Sorgen über ein mögliches Stagflationsszenario geweckt – ein Zustand, in dem die Wirtschaft schrumpft, während die Inflation steigt.
Insgesamt ergibt sich daraus eine wenig vorteilhafte Mischung für die Finanzmärkte. Besonders der Kryptomarkt gerät in solchen Zeiten oft unter Druck, da er als die risikoreichste Anlageklasse gilt. In solchen Momenten flüchten Investoren eher in bewährte Werte wie Gold und Staatsanleihen.
Sichern Sie sich 10 € Bonus mit Bitvavo powered by Hyphe
Nutzen Sie die einzigartige Zusammenarbeit zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe, indem Sie Ihr Konto über die Schaltfläche unten eröffnen. Zahlen Sie nur 10€ ein und erhalten Sie sofort 10€ gratis. Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang ohne Gebühren auf Ihre ersten €10.000 an Transaktionen. Starten Sie jetzt und profitieren Sie direkt von der schnell wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen!
Eröffnen Sie Ihr Konto und sichern Sie sich 10€ Bonus.
Verpassen Sie nicht die Chance, direkt von der wachsenden Welt der Kryptowährungen zu profitieren!
Bitcoin-Pionier Back: „Satoshi ist kein Heiliger“
Adam Back sagt, Satoshi Nakamoto habe sich selbst widersprochen und gelegentlich falsch gelegen. Frühere Aussagen bestimmen nicht die Zukunft von Bitcoin.
Changpeng Zhao: „4 Millionen Bitcoin sind für immer verloren“
CZ schätzt, dass Millionen Bitcoin unwiederbringlich verloren sind. Damit könnte das tatsächlich verfügbare BTC-Angebot deutlich kleiner sein als oft angenommen.
Cowen dämpft Bitcoin-Euphorie: Ein Risiko bleibt
Der Bitcoin-Kurs könnte im schlimmsten Fall wieder auf 44.000 US-Dollar zurückfallen. Der bekannte Analyst schließt dieses Szenario für das vierte Quartal nicht aus.
Meistgelesen
Ehemaliger ASML-Forscher bringt China bei entscheidender EUV-Lichtquelle voran
China kommt eigenen EUV-Chipmaschinen dank eines früheren ASML-Wissenschaftlers näher – doch ASML bleibt vorerst vorn.
So viel XRP braucht man für einen Platz unter den größten Haltern
Die aktualisierte XRP Rich List zeigt, wie die Coins verteilt sind und wie viel XRP die größten Konten derzeit halten.
XRP-Kurs steigt um 22 Prozent auf 1,24 Dollar: die Gründe
XRP steigt um 22 Prozent auf 1,24 Dollar. Treiber sind die breite Krypto-Rally, positive Nachrichten aus Washington und eine bessere Marktstimmung.
