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Der Bitcoin-Kurs verbrachte eine vergleichsweise ruhige Nacht. Nachdem der Kurs gestern über 65.000 Dollar gestiegen war, gab Bitcoin (BTC) in den Nachtstunden leicht nach. Nennenswerte Kursbewegungen blieben am frühen Donnerstagmorgen jedoch aus.

In dieser Woche erhält Bitcoin Rückenwind von den niedriger als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten aus den USA. Den Auftakt machte am Dienstag der Verbraucherpreisindex (CPI). Auch die Kernrate, bei der Energiepreise ausgeklammert werden, lag unter den Erwartungen.
Das war wichtig, weil es der US-Notenbank zeigte, dass der gestiegene Ölpreis bislang kaum oder gar nicht auf die Inflation in anderen Sektoren durchschlägt. Ein ähnliches Bild lieferte am Mittwoch der Erzeugerpreisindex (PPI).
Die Inflationsdaten sorgten an den Märkten für Erleichterung. Anleger kamen zu dem Schluss, dass Zinserhöhungen der US-Notenbank womöglich deutlich weniger nötig sind als zuvor erwartet.
Zwar rechnet der Markt für 2026 weiterhin mit etwa einer Zinserhöhung, doch die Erwartungen in diese Richtung sind bereits deutlich zurückgegangen. Das hat Bitcoin erneut gestützt.
Gleichzeitig mehren sich bei Bitcoin die Signale, die zu einem Ende des Bärenmarkts passen. Mit den Kursanstiegen der vergangenen Tage wurde etwa der gleitende 200-Wochen-Durchschnitt zurückerobert. Diese Marke lieferte 2023 sogar den Startschuss für den neuen Bullenmarkt, der im Oktober 2025 mit dem Allzeithoch bei 126.000 Dollar endete.
Für derartige Schlüsse ist es vermutlich noch deutlich zu früh. Dennoch hellt sich das Bild für Bitcoin zunehmend auf.

Bemerkenswert ist zudem, dass Bitcoin Stärke zeigt, obwohl die US-ETFs weiterhin mit Abflüssen kämpfen und auch Strategy, der größte Unternehmenskäufer der Welt, unter Druck steht. Trotz dieser erheblichen Belastungsfaktoren kann Bitcoin zulegen. Das ist ein ausgesprochen starkes Signal.
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