Die amerikanischen Spot-Bitcoin (BTC) ETFs haben im März erstmals in diesem Jahr wieder Gelder angezogen. Damit zeichnet sich nach Monaten der Abflüsse eine vorsichtige Erholung ab. Das größere Bild bleibt jedoch weniger rosig, und Zahlen deuten auf anhaltende Unsicherheit unter den Anlegern hin.
Bitcoin ETFs durchbrechen negative Trendphase
Im März flossen rund 1,32 Milliarden Dollar in die Fonds, was den ersten Nettozufluss seit Oktober 2025 markiert. Damit wurde eine Serie negativer Monate beendet.
Diese Erholung reichte jedoch nicht aus, um die vorherigen Verluste auszugleichen. Im Januar zogen die Fonds 1,61 Milliarden Dollar ab und im Februar weitere 207 Millionen Dollar. Über das gesamte erste Quartal ergibt sich so ein Saldo von etwa 500 Millionen Dollar Abfluss.
Die schwachen Zahlen stehen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Dieser fiel im ersten Quartal um mehr als 22 Prozent, womit die Abwärtsbewegung nach einem Rückgang von 23 Prozent im letzten Quartal 2025 fortgesetzt wird.
Fear and Greed Index zeigt extreme Angst
Gleichzeitig blieb die Stimmung unter Anlegern auffallend negativ. Der Crypto Fear and Greed Index lag den größten Teil des März unter 20 und deutet damit auf extreme Angst im Markt hin. Dieses Sentiment drückte auch die Handelsaktivität. Das Handelsvolumen bei Bitcoin ETFs sank auf 79 Milliarden Dollar, verglichen mit 93 Milliarden Dollar im Februar.
Andere Krypto-Fonds zeigen ein gemischtes Bild. Ethereum (ETH) ETFs verzeichneten erneut Abflüsse und verloren im Quartal insgesamt 769 Millionen Dollar. XRP ETFs schlossen den März negativ ab, stehen aber über das Quartal noch leicht im Plus.
Auffällig ist, dass Solana (SOL) ETFs weiterhin gut performen. Seit dem Start im Oktober 2025 verzeichnen die Fonds jeden Monat Zuflüsse, die im ersten Quartal auf 213 Millionen Dollar anstiegen.
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