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Sam Bankman-Fried, der ehemalige CEO der Kryptobörse FTX, sitzt eine 25-jährige Haftstrafe wegen großangelegten Betrugs ab. Doch es hätte auch anders kommen können. Wäre FTX nicht zusammengebrochen, könnte er heute durch seine frühen Investitionen in KI und Krypto ein Vermögen von fast 100 Milliarden Dollar aufgebaut haben.
Eine Analyse von Forbes zeigt, dass Bankman-Frieds Investitionen rückblickend äußerst profitabel hätten sein können. Wäre FTX nicht kollabiert und die Vermögenswerte nicht im Insolvenzverfahren verkauft worden, hätte der ehemalige CEO heute möglicherweise ein Portfolio im Wert von fast 100 Milliarden Dollar aufgebaut. Damit würde er zu den reichsten Menschen der Welt zählen.
Als FTX zwischen 2020 und 2022 explosionsartig wuchs, investierte Bankman-Fried aggressiv in Technologieunternehmen und Krypto-Projekte. Dabei war er erstaunlich früh an einigen der größten Namen in der Künstlichen Intelligenz beteiligt.
FTX erwarb 2022 einen Anteil von 13,56 Prozent an dem KI-Unternehmen Anthropic für 500 Millionen Dollar. Trotz Verwässerung wäre dieser Anteil heute bei einer Bewertung von etwa 1.000 Milliarden Dollar schätzungsweise rund 80 Milliarden Dollar wert.
Zudem investierte FTX frühzeitig in Cursor, ein KI-Unternehmen, das sich auf Softwareentwicklung spezialisiert hat. Für nur 200.000 Dollar erwarb FTX einen Anteil von fünf Prozent. Da Cursor nun möglicherweise auf 60 Milliarden Dollar geschätzt wird, repräsentiert dieser Anteil einen potenziellen Wert von etwa 3 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Ertrag von etwa 15.000-fach der ursprünglichen Investition.
Auch außerhalb der KI setzte Bankman-Fried auf große Investitionen. Über den Investmentfonds K5 Global erhielt FTX indirekten Zugang zu SpaceX, dem Raumfahrtunternehmen von Elon Musk. Zudem besaß das Unternehmen einen großen Anteil am Handelsplattform Robinhood und hielt einen enormen Bestand an Solana (SOL).
„Zwei der wichtigsten Unternehmen nach dem Crash von 2021 auszuwählen und genau richtig zu liegen … was für ein Talent“, so Rory O’Driscoll vom Investmentfonds Scale Venture Partners über Bankman-Frieds frühe KI-Investitionen.
Die Investmentgeschichte von Bankman-Fried steht jedoch vollständig im Schatten des Zusammenbruchs von FTX. Im November 2022 geriet die Kryptobörse in eine akute Liquiditätskrise. Kurz darauf stellte sich heraus, dass Kundengelder für risikoreiche Investitionen und Verluste bei der Schwestergesellschaft Alameda Research verwendet wurden.
Laut Anklage verschwanden mehr als 8 Milliarden Dollar an Kundengeldern. Diese Gelder wurden unter anderem für Investitionen, politische Spenden und Luxusimmobilien eingesetzt.
Im Zuge der Insolvenz verkauften die Verwalter große Teile der Vermögenswerte. Der Anthropic-Anteil wurde für etwa 1,3 Milliarden Dollar verkauft. Damals schien das ein guter Deal zu sein, im Nachhinein stellt sich jedoch heraus, dass der Anteil heute Dutzende Milliarden Dollar mehr wert gewesen wäre. Auch die Anteile an Cursor, Robinhood und der Solana-Bestand wurden größtenteils abgestoßen. Laut einigen Investoren ging damit enormer zukünftiger Wert verloren.
Michael Burry, bekannt für seine Vorhersage der Finanzkrise von 2008, fasst es treffend zusammen: „Hätte Sam Bankman-Fried nichts Illegales getan, wäre er vielleicht der beste Risikokapitalgeber aller Zeiten geworden.“
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