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ASML erhöht die Umsatzerwartung für 2026. Das Unternehmen prognostiziert nun einen Umsatz zwischen 36 und 40 Milliarden Euro, verglichen mit einer vorherigen Schätzung von 34 bis 39 Milliarden Euro.

Der Grund liegt auf der Hand. Kunden steigern ihre Investitionen in die Chipproduktion, um der rapide wachsenden Nachfrage nach KI-Chips gerecht zu werden.

Wachstumsaussichten werden immer besser

Laut CEO Christophe Fouquet verbessern sich die Wachstumsaussichten für die Halbleiterindustrie zunehmend. Große Kunden wie TSMC und Samsung erhöhen beschleunigt ihre Produktionskapazitäten, angetrieben durch langfristige Verträge mit ihren eigenen Abnehmern.

Die Zahlen unterstreichen diesen Trend. TSMC kündigte im Januar an, dieses Jahr bis zu 56 Milliarden Dollar zu investieren. Zudem schloss der südkoreanische Konzern SK Hynix einen Deal über circa 8 Milliarden Dollar für ASML-Maschinen, mit Lieferungen bis 2027.

ASML nimmt dabei eine einzigartige Position ein. Das Unternehmen ist der einzige Hersteller weltweit von fortschrittlichen EUV-Maschinen, die für die Herstellung der neuesten Chips benötigt werden. Ohne ASML keine Chips von Firmen wie Nvidia und ohne diese Chips keine KI-Datenzentren. Damit bildet das Unternehmen ein entscheidendes Glied in der globalen KI-Kette.

Aktie steigt dieses Jahr um 30 Prozent

Die Aktie von ASML, dem wertvollsten Unternehmen Europas, ist in diesem Jahr bereits um 30 Prozent gestiegen. Der KI-Boom ist der Hauptantrieb hinter dieser Rally. Tech-Unternehmen wie Microsoft, Alphabet und andere große Player investieren massiv in KI-Infrastruktur, was sich letztlich auf die Chiphersteller und somit auf ASML auswirkt.

Der Quartalsumsatz belief sich auf 8,77 Milliarden Euro und entsprach damit den Erwartungen der Analysten.

China bleibt größtes Risiko

Das größte Risiko für ASML bleibt in China, das im vergangenen Jahr der wichtigste Absatzmarkt war. Amerikanische Gesetzgeber brachten diesen Monat einen Vorschlag ein, der den Verkauf aller fortschrittlichen DUV-Maschinen nach China verbieten soll, einschließlich der Wartung bestehender Systeme.

ASML darf aufgrund früherer US-Restriktionen bereits keine EUV-Maschinen mehr nach China liefern. 2024 fügte die Niederlande zusätzliche Exportbeschränkungen für bestimmte DUV-Maschinen hinzu.

Das Ergebnis zeigt sich in den Erwartungen. ASML rechnet damit, dass der Anteil Chinas am Umsatz auf etwa 20 Prozent sinkt, verglichen mit 36 Prozent im vierten Quartal des vergangenen Jahres.

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