Seit Wochen bewegt sich der Bitcoin-Kurs um die 66.000 Dollar. Dies ist ein erheblicher Rückgang im Vergleich zum Rekordhoch von über 126.000 Dollar, das vor gerade einmal vier Monaten erreicht wurde. Viele Anleger befürchten jedoch, dass der Rückgang noch nicht beendet ist. Auf der Vorhersageplattform Polymarket wird inzwischen stark auf weitere Kursrückgänge gewettet.

Pessimismus belastet den Bitcoin-Kurs

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der BTC-Kurs bei 66.200 Dollar. Da ein Ausbruch ausbleibt, wächst bei immer mehr Anlegern der Verdacht, dass der Kurs kurzfristig weiter fallen könnte.

Auf Polymarket schätzen Händler die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin unter 55.000 Dollar fällt, auf satte 72 Prozent. Auch Wetten auf noch niedrigere Niveaus erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Chance auf einen Kurs unter 50.000 Dollar liegt bei 62 Prozent, während ein Rückgang auf 45.000 Dollar inzwischen auf 47 Prozent geschätzt wird.

Es wird intensiv auf die Kursbewegungen von Bitcoin gesetzt. Auf Polymarket wurden inzwischen mehr als 19,3 Millionen Dollar auf diese spezifische Wette gehandelt.

Doch nicht alle sind pessimistisch gestimmt. Eine kleine Gruppe setzt auf einen erheblichen Anstieg. So wird die Chance, dass Bitcoin in diesem Jahr noch über 130.000 Dollar steigt, auf 16 Prozent geschätzt. Ein extremes Szenario, in dem der BTC-Kurs auf 500.000 Dollar klettert, erhält eine Wahrscheinlichkeit von einem Prozent.

Oft bewegt sich der Markt gegen den Trend der Masse, doch bietet dies keine Garantie für die nächste Bewegung. Letztlich bleibt es ein Spiel von Angebot und Nachfrage.

Weshalb sind Anleger so pessimistisch?

Ein wesentlicher Grund für den aktuellen Pessimismus scheint in der sogenannten vierjährigen Zyklus-Theorie zu liegen, die bisher immer Bestand hatte. Laut dieser Theorie erreicht Bitcoin etwa 500 bis 550 Tage nach einem Halving seinen Höhepunkt. Die jüngste Halving fand im April 2024 statt.

In den letzten beiden Zyklen folgte BTC diesem Muster nahezu exakt, und auch jetzt scheint dies wieder der Fall zu sein. Im Oktober, etwas mehr als 500 Tage nach dem Halving, erreichte Bitcoin sein Allzeithoch. Seitdem befinden wir uns in einem ausgeprägten Bärenmarkt.

Historisch gesehen dauert es danach im Schnitt ein Jahr, bis Bitcoin einen Tiefpunkt erreicht und einen neuen Aufwärtstrend beginnt. Sollte sich dieser Zyklus erneut bestätigen, was derzeit den Anschein hat, ist es nicht verwunderlich, dass viele Anleger kurzfristig pessimistisch bleiben.

Erst gegen Ende des Jahres könnte der Tiefpunkt erreicht werden. Doch es gibt auch Gründe zu glauben, dass der Boden möglicherweise bereits erreicht ist.

Analyst Jelle: „Keine Eile geboten“

Der niederländische Analyst Jelle ruft zur Geduld auf. Er betont, dass Bärenmärkte lange andauern können und sich langsam entwickeln. In einem neuen Beitrag auf X schreibt er: „Ich baue meine Position schrittweise auf, wenn die Preise niedrig sind, und füge erst dann mehr hinzu, wenn die Marktstruktur wieder bullisch wird.“

Jelle teilt in seinem Beitrag eine Grafik, die zeigt, dass frühere Bärenmärkte im Durchschnitt zwischen 52 und 54 Wochen dauerten, während Bullenmärkte etwa 150 Wochen anhielten. Auch die aktuelle Phase scheint ihm zufolge erneut eine typische Korrektur nach einem Höchststand zu sein.

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