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Bitcoin (BTC) hat in wenigen Monaten mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Es ist unverkennbar, dass wir uns in einem Bärenmarkt befinden. In der Vergangenheit dauerte ein solcher Abwärtstrend immer eine gewisse Zeit, was bedeutet, dass wir uns noch eine Weile mit diesen schwierigen Bedingungen arrangieren müssen.
Gleichzeitig gibt es jedoch auch Gründe zu glauben, dass wir das Schlimmste bereits hinter uns haben könnten.
Bitcoin erreichte Anfang Oktober seinen bisherigen Höchststand und ist anschließend stark gefallen. Damit bleibt der vierjährige Zyklus intakt, denn der Bullenmarkt hielt genau so lange an wie in der Vergangenheit.
Bitcoin hat seinen Höhepunkt immer im vierten Quartal des Jahres nach der Halving, dem Zeitpunkt, an dem die Belohnungen für Miner halbiert werden, erreicht. Ein Jahr später wurde meistens der Tiefpunkt des Bärenmarktes erreicht.
Folglich hätten wir noch einen langen Weg vor uns.
Viele Analysten glauben, dass dies der Fall ist. Bitcoin verhält sich bisher genau wie zuvor, warum sollte man also davon abweichen?
Doch es gibt auch Analysten, die anderer Meinung sind. So zum Beispiel Sykodelic. Er betrachtet den aktuellen Zyklus als „grundlegend anders“.
Der Bitcoin-Kurs erreichte zum ersten Mal ein neues Rekordhoch vor der Halving (dank der US-ETFs), es gab keine echte euphorische Phase mit extremer Überhitzung, und die US-Industrie schrumpft bereits den gesamten Zyklus über.
Daher glaubt er, dass sich auch dieser Bärenmarkt anders entwickeln wird.
Weiterhin hebt er hervor, dass Bitcoin in früheren Bärenmärkten immer das 50-Monats-Exponentielle Gleitende Mittel erreichte, ebenso wie das alte Allzeithoch. Wichtiger ist, dass Bitcoin noch nie einen Monat unter dem Rekord der vorherigen Hausse geschlossen hat.
Dieses 50-Monats-EMA liegt bei etwa 65.000 Dollar, das Rekordhoch von 2021 bei rund 69.000 Dollar. Bitcoin bewegt sich derzeit zwischen diesen Niveaus, aber zu Monatsbeginn wurde ein Tiefststand von 60.000 Dollar erreicht.
Zusätzlich gibt es den RSI, einen Momentum-Indikator, der die Stärke einer Bewegung misst, der nun das Niveau der absoluten Tiefpunkte erreicht hat. Nur 2022 ging es noch etwas tiefer und Bitcoin war somit stärker ‚überverkauft‘.
Interessant ist auch, dass am Boden eines Bärenmarktes typischerweise die Anzahl der Bitcoins im Gewinn und die Anzahl der Bitcoins im Verlust sich kreuzen. Das ist bisher noch nicht geschehen. Betrachtet man jedoch nur die Bitcoins im Gewinn, lässt sich eine Linie von den Tiefstpunkten ziehen.
Als Bitcoin die 60.000 Dollar erreichte, wurde genau diese Linie berührt. Das könnte bedeuten, dass nun wieder vermehrt Bitcoin im Plus sein könnten, was darauf hindeutet, dass der Kurs wieder steigen könnte.
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