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Robert Kiyosaki, Autor des populären Personal-Finance-Klassikers Rich Dad Poor Dad, warnt erneut vor einem schweren wirtschaftlichen Einbruch. In einem Beitrag auf X schreibt er, dass der Crash, den er bereits 2013 vorausgesagt habe, nun Realität werde – nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern weltweit.
Nach Ansicht Kiyosakis wird künstliche Intelligenz einen heftigen Schock für die Wirtschaft auslösen. Er geht davon aus, dass Millionen Arbeitsplätze verschwinden werden und dass damit auch der Markt für Gewerbe- und Wohnimmobilien massiv unter Druck geraten wird.
„Europa und Asien sind bereits am Abstürzen. Wenn Jobs verschwinden, folgt der Immobilienmarkt automatisch“, so Kiyosaki. Er scheint also mit einer sehr harten Phase für die Weltwirtschaft zu rechnen – und das ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass Kiyosaki derartige Warnungen ausspricht.
Kiyosaki nennt vier Anlageklassen, die seiner Meinung nach in Zeiten wirtschaftlicher Spannungen Schutz bieten: Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum. Silber bezeichnet er sogar als „das beste und sicherste“.
Kiyosaki rechnet damit, dass die Krise viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten bringen wird, sieht aber auch Chancen: Wer gut vorbereitet ist, könne gestärkt aus dieser Phase hervorgehen.
Kiyosaki berichtet, er habe seine Bitcoin zu etwa 90.000 Dollar pro Stück verkauft. Gekauft habe er die Coins für 6.000 Dollar je Bitcoin. Den Erlös investiert er nun in zwei Operationszentren und ein Plakatwerbeunternehmen.
Nach seinen eigenen Berechnungen sollen diese Investitionen ab Februar voraussichtlich rund 27.500 Dollar pro Monat abwerfen – komplett steuerfrei.
Bemerkenswert ist, dass Kiyosaki noch vor Kurzem erklärte, er kaufe gerade Bitcoin und dass die Kryptowährung als digitales Gold Schutz vor dem gewaltigen Crash bieten solle, den er unablässig prognostiziert.
Kiyosakis Aussagen sorgen traditionell für viel Aufmerksamkeit, werden von Ökonomen und Anlegern jedoch häufig als überzogen oder wenig nuanciert kritisiert. Dennoch folgen viele Privatanleger seiner Marktsicht – zumal es weltweit Anzeichen für nachlassendes Wachstum gibt.
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