Der pseudonyme Analyst Ali Martinez sieht ein „einzigartiges“ bullishes Signal für den Bitcoin-Kurs. Seiner Meinung nach könnte sich Bitcoin auf eine massive Rallye vorbereiten, nachdem sich die digitale Währung von der globalen Liquidität abgekoppelt hat – einer Kennzahl, die das Volumen der weltweiten Geldströme misst.
Steigende globale Liquidität ist normalerweise bullish für Bitcoin
Viele Analysten nutzen die globale Liquidität, um Kursprognosen für Finanzwerte zu erstellen. Im Fall von Bitcoin und anderen riskanten Anlagen gehen Kursanstiege oft mit einer Zunahme der weltweiten Liquidität einher.
Laut Ali Martinez befindet sich die globale Liquidität seit Q3 2024 in einem Aufwärtstrend, während Bitcoin in den letzten Monaten in einer klaren Handelsspanne feststeckte. „Die globale Liquidität steigt wieder, und Bitcoin hatte in der Vergangenheit eine hohe Korrelation damit. Doch seit Juli scheint Bitcoin nicht darauf zu reagieren – das stellt eine einzigartige Kaufgelegenheit dar“, so Martinez.

Für den Moment hält Martinez es für entscheidend, dass Bitcoin über dem durchschnittlichen Einstandspreis der kurzfristigen Investoren bleibt. Dabei handelt es sich um Anleger, die ihre Bitcoin vor weniger als sechs Monaten gekauft haben.
Dieser durchschnittliche Einstandspreis liegt jedoch bei 92.000 US-Dollar, während Bitcoin derzeit deutlich darunter notiert. In dieser Hinsicht sieht Martinez eine riskante Entwicklung.
Gefährliche Entwicklung für Bitcoin
Es ist offensichtlich, dass sich Bitcoin in einer schwächeren Phase befindet. Den Bullen gelingt es nicht, den Kurs über 90.000 US-Dollar zu halten, und nun scheint Bitcoin auf der Suche nach einem neuen Boden zu sein. Vorläufig lag dieser bei 78.000 US-Dollar, doch seitdem hat sich das Momentum nicht verbessert.
Zwar kündigte Donald Trump am Sonntag seine Strategic Bitcoin Reserve an, doch bislang blieb die Ankündigung vage. Es könnte sich dabei lediglich um eine symbolische Reserve handeln, die Amerikas Unterstützung für die Branche signalisiert – ohne echte Substanz.
Es bleibt also abzuwarten. Zudem gibt es auf der makroökonomischen Ebene weiterhin Gegenwind in Form schwacher Wirtschaftsdaten aus den USA. Das hat nun plötzlich Ängste vor einer Rezession in den Vereinigten Staaten ausgelöst.
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