Ein auffälliges Muster zeichnet sich auf dem Kryptomarkt ab. Während Ethereum (ETH) Schwierigkeiten hat, an Boden zu gewinnen, wächst die Erwartung, dass eine neue Altseason näher ist, als viele Anleger denken. Gerade im Schatten von Bitcoins (BTC) Dominanz könnte Raum für eine starke Erholung der Altcoins entstehen.
Ethereum schwächelt, aber die Hoffnung bleibt bestehen
Ethereum, traditionell der Motor hinter einer Altseason, liefert seit Monaten eine schwache Performance. Diese Schwäche strahlt auf andere Altcoins aus, die ohne Unterstützung von Ethereum kaum Luft zum Atmen bekommen. Dennoch betont Analyst Joao Wedson von Alphractal, dass dieses Muster keineswegs ungewöhnlich ist. In früheren Marktzyklen ging eine steigende Bitcoin-Dominanz oft einer explosiven Altseason voraus.
Laut Wedson ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich diese Dynamik erneut entfaltet. Auf X teilt er mit, dass obwohl die allgemeine Altcoin-Dominanz sinkt, die Dominanz von Altcoins – ohne Ethereum und Stablecoins – bereits seit Ende 2022 stabil bleibt.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Bitcoin macht mittlerweile 62 % des Marktes aus, zusammen mit Stablecoins steigt dieser Anteil auf fast 71 %. Die verbleibenden 29 % verteilen sich auf Ethereum und den Rest der Altcoins. Diese ungleiche Verteilung scheint den Markt auszubremsen, doch laut Wedson liegt gerade hier der Keim für die nächste Welle.
Je stärker die Dominanz von Bitcoin und Stablecoins steigt, desto explosiver könnte die Reaktion sein, sobald der Wendepunkt erreicht ist. Es ist eine Frage des richtigen Moments.
ETH/BTC bleibt der Schlüssel zur Erholung
Auch der technische Analyst Daan Crypto Trades weist auf die Bedeutung des ETH/BTC-Verhältnisses hin. Erst wenn Ethereum gegenüber Bitcoin an Stärke gewinnt, kann Raum für Altcoin-Performance entstehen. Viele Coins basieren schließlich auf Ethereum, und unzählige Liquiditätspools sind daran gekoppelt.
Solange Ethereum schwach bleibt, haben Altcoins wenig Spielraum für eine Erholung. Laut Daan ist es daher klüger, noch etwas abzuwarten. Häufig fällt der Markt zunächst auf vorherige Kursniveaus zurück, bevor sich eine echte Aufwärtsbewegung abzeichnet.
Auch wenn die aktuelle Lage für Altcoin-Anleger düster aussieht, reift das Momentum im Hintergrund. Wie in früheren Zyklen scheint es, als gehe die Ruhe einem kräftigen Ausbruch voraus. Wann genau das geschieht, bleibt schwer vorherzusagen, doch Insider erkennen bereits erste Anzeichen einer möglichen Trendwende.
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