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Ondo (ONDO) ist heute der auffälligste Gewinner am Kryptomarkt. Das Tokenisierungsprojekt, das zuletzt mehrere große Kooperationen vermeldet hat, legte heute steil zu – nicht zum ersten Mal in den vergangenen Wochen. Zudem wirkt die Bewegung bislang nicht erschöpft.
Bitcoin (BTC) ist in den vergangenen 24 Stunden um 2,74 Prozent gestiegen, Ethereum (ETH) um 3,34 Prozent und Cardano (ADA) um 6,61 Prozent. Ondo (ONDO) ragt jedoch mit einem Plus von 15,06 Prozent heraus.
Am Morgen war der Coin noch für etwas mehr als 0,36 Dollar zu haben. Innerhalb weniger Stunden stieg der Kurs auf fast 0,41 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit dem 4. Juni.

Bereits am vergangenen Mittwoch hatte Ondo einen ähnlich starken Handelstag mit einem Kursanstieg von mehr als 16 Prozent verzeichnet. Damit brach der Kurs aus einer sogenannten Falling Wedge aus, einem fallenden Keilmuster, das häufig einer Aufwärtsbewegung vorausgeht. Zudem durchbrach der Kurs den gleitenden 50-Tage-Durchschnitt.
Danach legte der Kurs zunächst eine kurze Verschnaufpause ein. Am Wochenende verwandelte sich der gleitende 50-Tage-Durchschnitt von einem Widerstand in eine Unterstützung. Nun haben wieder die Bullen das Momentum auf ihrer Seite.

Dass Ondo binnen kurzer Zeit stark anziehen kann, zeigte sich bereits früher in diesem Jahr. Nach einer Konsolidierungsphase von mehr als drei Monaten stieg der Kurs in etwas mehr als einer Woche um über 80 Prozent.
Derzeit notiert Ondo bei 0,40 Dollar. Das Kursziel des jüngsten Ausbruchs liegt jedoch bei rund 0,46 Dollar. An dieser Marke war der Kurs bereits im Januar und im Mai gescheitert.
Der Kurssprung kommt nicht aus dem Nichts. Ondo, spezialisiert auf die Tokenisierung traditioneller Anlagen wie Staatsanleihen und Aktien, hat in den vergangenen Wochen eine Reihe gewichtiger Vereinbarungen geschlossen.
So begann das Projekt gemeinsam mit dem Wertpapierabwickler DTCC, dem Rückgrat des US-Aktienhandels, einen historischen Tokenisierungstest. Ondo brachte als erstes Unternehmen tokenisierte Aktien auf den Markt, die weiterhin bei der Depository Trust Company verwahrt werden, zunächst Aktien von Circle und des SPDR S&P 500 ETF. An dem breiter angelegten Test beteiligen sich auch Schwergewichte wie BlackRock, JPMorgan und Goldman Sachs.
Zudem wählte der japanische Finanzkonzern SBI Holdings Ondo aus, um japanische Aktien auf die Blockchain zu bringen. Die Abwicklung erfolgt über JPYSC, den ersten Yen-Stablecoin, der durch eine Trustbank gedeckt ist.
Anfang Juli kam zudem die Einführung von Ondo Perps hinzu, einer Plattform für Perpetual Futures (unbefristete Terminkontrakte) auf Aktien und Rohstoffe. Bereits innerhalb eines Tages nach dem Start überschritt das Handelsvolumen nach Angaben der Plattform die Marke von 2 Milliarden Dollar.
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