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Franklin Templeton bietet bereits seit einiger Zeit Kryptofonds an der Börse an, doch nun vertieft der 79-jährige Vermögensverwalter sein Engagement in der Krypto-Welt. Das Unternehmen gründet eine völlig neue Sparte unter dem Namen Franklin Crypto, die auf der Übernahme des Kryptoinvestment-Unternehmens 250 Digital basiert.
Die neue Abteilung soll die Brücke zwischen der traditionellen Investmentwelt und dem Kryptomarkt schlagen. Franklin Templeton bietet derzeit vor allem passive Produkte an, wie ETFs, die einfach den Kurs von Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH) abbilden. Franklin Crypto geht einen Schritt weiter und bietet aktive Strategien an.
Das bedeutet, dass ein Team von Spezialisten aktiv handelt und auf Chancen im Kryptomarkt reagiert, anstatt lediglich einen Korb an Coins zu halten.
Die Sparte richtet sich gezielt an große institutionelle Investoren wie Pensionskassen und staatliche Investitionsfonds. Diese Akteure wollen zunehmend in Krypto investieren, suchen jedoch eine professionelle und regulierte Einheit mit nachgewiesener Erfahrung.
Das gesamte Team von 250 Digital und alle zuvor unter CoinFund geführten liquiden Kryptostrategien werden in die neue Einheit integriert.
Christopher Perkins, ehemaliger Managing Partner von CoinFund und Veteran der Investmentbank Citigroup, wird die Division leiten. Seth Ginns übernimmt die Rolle des Chief Investment Officer. Beide berichten an Sandy Kaul, die Leiterin der Innovation bei Franklin Templeton.
„Das institutionelle Zeitalter von Krypto ist angebrochen“, sagte Perkins. „Früher riskierten Institutionen ihren Ruf, wenn sie in diesen Bereich einstiegen. Heute riskieren sie ihren Ruf, wenn sie es nicht tun.“
Ein bemerkenswertes Detail liegt in der Art, wie der Deal teilweise finanziert wird. Franklin Templeton setzt sogenannte BENJI-Tokens als Zahlungsmittel ein. Diese Tokens sind an das Franklin OnChain U.S. Government Money Fund (FOBXX) gekoppelt, ein Investmentfonds, der in US-Staatsanleihen investiert und vollständig auf einer Blockchain betrieben wird.
Einfach ausgedrückt bezahlt Franklin Templeton einen Teil des Kaufpreises nicht in bar, sondern in digitalen Tokens, die jeweils einen kleinen Anteil dieses Anleihefonds repräsentieren. Dies nennt man Tokenisierung: ein traditionelles Anlageprodukt wird in handelbare Tokens auf einer Blockchain aufgeteilt.
Die Übertragung erfolgt blitzschnell, ohne Zwischenhändler und ist nicht mehr an bestimmte Zeiten gebunden.
Konkret bedeutet dies, dass 250 Digital künftig einen Teil des Verkaufserlöses in Tokens erhält, die durch US-Staatsanleihen gedeckt sind. Diese Tokens können sie als Anlage halten oder jederzeit einlösen.
Das Unternehmen selbst bezeichnet dies als wichtigen Schritt hin zur Durchführung von Fusionen und Übernahmen mit tokenisierten Vermögenswerten. Sollte dies zur Norm werden, könnten Unternehmensübernahmen in Zukunft teilweise oder vollständig über Blockchain-Transaktionen abgewickelt werden.
Franklin Templeton hat bereits eine beachtliche Erfolgsbilanz im Krypto-Bereich. Im Januar 2024 gehörte es zu den zehn Unternehmen, die die ersten Bitcoin ETFs auf den US-Markt brachten. Einige Monate später folgte ein Börsenfonds für Ethereum (ETH).
Seitdem wurde das Angebot erheblich erweitert, unter anderem um neue Fonds für Solana (SOL) und Ripple (XRP). Das XRP-Produkt zog seit November 2025 bereits über 321 Millionen Dollar an Kapital an. Zudem bietet das Unternehmen ein Indexfonds, das Zugang zu mehreren Kryptowährungen gleichzeitig ermöglicht.
Die Tokenisierungsambitionen des Unternehmens gehen über diese Übernahme hinaus. Franklin Templeton arbeitet mit der Kryptobörse Binance zusammen, wo tokenisierte Fondsanteile als Sicherheiten für den Handel dienen. Und gemeinsam mit Ondo Finance bietet es seit kurzem tokenisierte ETFs an, die direkt aus Krypto-Wallets gehandelt werden können.
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