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Immer mehr große Krypto-Initiativen fassen in Europa Fuß. Jetzt ist Aave Labs an der Reihe: Als eines der ersten Projekte im Bereich Decentralized Finance (DeFi) erhält es die Erlaubnis, offiziell regulierte Kryptodienste anzubieten. Bemerkenswert: Vorerst geschieht das ohne Kosten für die Nutzer.
Aave Labs hat von der Zentralbank Irlands eine offizielle MiCA-Genehmigung erhalten, wie das Unternehmen in einem offiziellen Blogbeitrag mitteilt. Damit darf es über seine neue Tochter Push Virtual Assets regulierte Kryptodienste für Kunden im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) anbieten. Zum EWR gehören alle EU-Länder sowie Norwegen, Island und Liechtenstein.
Aave ist eine DeFi-Plattform, auf der man Krypto ohne Bank dazwischen verleihen oder leihen kann. Alles läuft automatisch über Smart Contracts auf der Blockchain. Das sind Codebausteine, die die Dienste eigenständig ausführen.
Besonders ist, dass Push, der neue Dienst von Aave, kostenloses On- und Off-Ramping anbietet. So können Nutzer Fiatgeld in Krypto tauschen, ohne Umrechnungsgebühren zu zahlen. Das steht in deutlichem Kontrast zu den oft hohen Gebühren, die zentralisierte Börsen berechnen.
Aave Labs will mit diesem Schritt die traditionelle Finanzwelt und moderne Krypto-Technologie näher zusammenbringen. Mit klaren, regulierten Bezahlmöglichkeiten soll Krypto für alle zugänglicher und sicherer werden.
Trotz der positiven Nachricht gerät der Aave-Token (AAVE) stark unter Druck. Der gesamte Kryptomarkt notiert im roten Bereich. Der DeFi-Token verzeichnet in den vergangenen 24 Stunden einen Rückgang um 14 Prozent. Mit einem Kurs von rund 183 US-Dollar handelt der Coin auf dem niedrigsten Niveau seit Mai.
Der Zeitpunkt dieses Schritts fällt zusammen mit einer wachsenden institutionellen Adoption von Stablecoins. So ist Visa kürzlich in den USA gestartet mit einem Pilotprojekt. Dabei können Nutzer internationale Zahlungen innerhalb weniger Minuten in der Stablecoin USDC über Visa Direct empfangen. Diese Initiative ist Teil von Visas übergreifender Strategie, Stablecoins in den globalen Zahlungsverkehr zu integrieren.
Zudem hat auch der Bankriese JPMorgan kürzlich einen bemerkenswerten Schritt gemacht, indem es eine eigene digitale Münze zu starten auf dem ETH-Netzwerk von Coinbase namens Base. Konkret handelt es sich um einen sogenannten Deposit-Token: die JPM Coin. Dieser Coin ist eine digitale Version von Dollars, die Unternehmen bereits bei JPMorgan auf dem Konto haben. Dank Blockchain-Technologie können sie dieses Geld künftig blitzschnell und rund um die Uhr an andere Parteien überweisen.
Arkham veröffentlicht öffentliche Karte iranischer Kryptoströme. Die USA haben bereits 344 Millionen Dollar an Krypto eingefroren. Tether blockierte 500 Millionen USDT innerhalb von 30 Tagen.
Die größte Bank Amerikas hat bei der SEC einen Antrag für das JLTXX-Fonds eingereicht, das sich auf Herausgeber von Stablecoins konzentriert.
Die EZB peilt 2029 für den digitalen Euro an, doch in Brüssel stockt die Abstimmung und Banken lobbyieren massiv gegen den Plan.
AI-Modelle prognostizieren einen XRP-Kurs von durchschnittlich 1,55 Dollar bis Ende Mai. Investoren haben seit Oktober 2025 4 Milliarden XRP gekauft. Der Markt wartet auf CLARITY Act.
ChatGPT-Analyse identifiziert wichtige Kaufzonen für XRP bei 1,30 und 1,18 US-Dollar. Coin nähert sich kritischem Widerstandsniveau zwischen 1,45 und 1,50 US-Dollar.
Ein Analyst prognostiziert einen Anstieg von XRP auf 12 Dollar, sofern der Coin seine historische Unterstützung bei etwa 1,30 Dollar in der Monatsgrafik halten kann.