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Der XRP Ledger von Ripple erlitt gestern eine Netzstörung von mehr als einer Stunde, bei der Transaktionen nicht validiert wurden. David Schwartz, Chief Technology Officer von Ripple, bestätigte, dass das Problem am Dienstag behoben wurde und eine Untersuchung zur Ursache des Ausfalls läuft.
Laut Daten des XRPL-Explorers frierte die Netzwerkaktivität auf Blockhöhe 93.927.174 ein, und das Netzwerk blieb für 64 Minuten stehen. Das bedeutete, dass keine Transaktionen validiert werden konnten, wodurch das Netzwerk vorübergehend unbrauchbar wurde. Schwartz erklärte auf der Plattform X, dass „es so schien, als würde der Konsensprozess weiterlaufen, jedoch keine Validierungen veröffentlicht wurden.“ Dies führte dazu, dass das Netzwerk in eine Art Stillstand geriet.
Validator-Betreiber mussten manuell eingreifen, um einen „logischen Ausgangspunkt“ auszuwählen und das Netzwerk wieder in einen koordinierten Zustand zu versetzen. Laut Schwartz hätte sich das Netzwerk möglicherweise auch selbstständig erholen können, aber man entschied sich für einen manuellen Neustart, um die Ausfallzeit so kurz wie möglich zu halten. Ripple betonte, dass die Vermögenswerte während der gesamten Dauer der Störung sicher waren.
Der Ausfall hat erneut Bedenken hinsichtlich der Zentralisierung des XRP Ledgers geweckt. Daniel Keller, CTO des XRPL-Node-Betreibers Eminence, wies darauf hin, dass „alle 35 Nodes“ die Transaktionen erneut validierten, was ein Hinweis auf eine relativ begrenzte Verteilung der Validatoren sein könnte. Dies wirft Fragen zur Dezentralisierung des Netzwerks auf, insbesondere im Vergleich zu Ethereum, das über mehr als eine Million täglich aktive Validatoren verfügt.
Der Preis von XRP fiel während der Störung kurzzeitig auf ein Tief von 2,45 $, erholte sich jedoch schnell wieder. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der Token bei 2,50 $. Ein Grund für die minimale Auswirkung des Ausfalls auf den XRP-Kurs ist das starke Momentum, das XRP in den letzten Monaten erlebt hat. Seit dem Wahlsieg von Donald Trump am 5. November ist der Kurs von XRP um etwa 400 % gestiegen.
Die Netzstörung kommt für Ripple zu einem heiklen Zeitpunkt. CEO Brad Garlinghouse setzt sich aktiv dafür ein, dass XRP als US-Reservewert anerkannt wird. Dieser Vorschlag wird derzeit von David Sacks, dem Krypto-Berater von Donald Trump, geprüft. Ein Netzwerkausfall ist jedoch keine gute Werbung für Ripple.
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