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Der XRP-Kurs steht erneut unter Druck. Nach mehreren gescheiterten Ausbruchsversuchen ist die Kryptowährung auf die wichtige Unterstützung um 1 Dollar zurückgefallen. Technische Indikatoren deuten zudem darauf hin, dass der Abwärtstrend noch nicht beendet ist.
Analysten zufolge sollten Anleger in dieser Woche vor allem drei Signale im Blick behalten.
XRP ist in die Unterstützungszone um 1 Dollar zurückgefallen. Es ist bereits das dritte Mal in zwei Wochen, dass der Kurs dieses Niveau testet. Das ist kein positives Zeichen. Denn jeder weitere Test erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer an Einfluss verlieren und Verkäufer die Kontrolle übernehmen.
Sollte die Unterstützung brechen, könnte die Marke von 1 Dollar zu einem Widerstand werden. In diesem Szenario läge die nächste wichtige Unterstützung erst bei rund 0,80 Dollar.
Die technische Struktur des Charts wirkt schwach. XRP bildet weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs – ein klassisches Merkmal eines Abwärtstrends. Solange dieses Muster nicht durchbrochen wird, bleibt das Risiko weiterer Kursverluste bestehen.
Auch der Relative Strength Index (RSI) stützt dieses Bild. Im Drei-Tages-Chart bewegt sich der Indikator um die Marke von 30 Punkten, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Erst wenn der RSI wieder über 50 steigt, nimmt die Wahrscheinlichkeit einer nachhaltigen Erholung zu.
Auch der wöchentliche MACD sendet ein Warnsignal. Die beiden gleitenden Durchschnitte stehen kurz davor, ein sogenanntes bearishes Crossover zu bilden. Dazu kommt es, wenn der kurzfristige Durchschnitt unter den langfristigen Durchschnitt fällt. Viele Analysten werten dies als Hinweis darauf, dass sich der Abwärtstrend weiter beschleunigen könnte.
Wird dieses Signal bestätigt, wäre es das erste bearishe Crossover im Wochenchart des Jahres 2026. Nach Einschätzung technischer Analysten würde das eine schnelle Erholung des XRP-Kurses weniger wahrscheinlich machen.
Vorerst bleibt das technische Bild damit negativ. Analysten raten Anlegern daher, auf klare Hinweise für eine Bodenbildung zu warten, bevor sie neue Positionen in Betracht ziehen.
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